Suzuki GT 750 1972 - 1973
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,67 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GT 750 auszeichnet
- Drei Bestückungen in sechs Baujahren: Im Kettenrad-Text stehen die drei Gruppen untereinander: 40 Zähne für die GT750 J,K der Jahre 1972 und 1973, 46 Zähne für die L,M von 1974 und 1975 und 43 Zähne für die A,B von 1976 und 1977. Der 15-Zähne-Block führt die J,K ebenfalls baujahrgenau. Beide Enden der hier hinterlegten Bestückung sind damit auf derselben Seite belegt.
- Ein Kettensatz-Konfigurator markiert beide Größen als Standard: Für die Kategorie GT 750 der Baujahre 1972 und 1973 nennt ein unabhängiger Anbieter 15 Zähne vorn und 40 Zähne hinten, beide ausdrücklich als Standardgröße gekennzeichnet, dazu eine DID-Kette in 530er Teilung. Dieselben Zahlen stehen in der Applikationsliste eines Kettenradherstellers, dort mit 106 Gliedern.
- Der Buchstabe im Typschild ist genauer als das Baujahr: Suzuki vergab für die GT 750 je Modelljahr einen eigenen Buchstaben: J steht für 1972, K für 1973, L für 1974, M für 1975, A für 1976 und B für 1977. Weil die Kettenradzahl zweimal wechselt, entscheidet dieser Buchstabe über den richtigen Satz. Einzelne Kataloge ordnen die Buchstaben abweichenden Jahren zu — im Zweifel gilt das Typschild.
- Dreiundvierzig Zähne gehören zur A und B von 1976 und 1977: Im Zubehörhandel kursiert für die GT 750 auch eine Bestückung mit 43 Zähnen. Die Kettenrad-Liste dieser Seite ordnet sie ausdrücklich der GT750 A,B der Jahre 1976 und 1977 zu, und die fahren vorn 16 statt 15 Zähne. Für die J und K gelten 15 zu 40 auf 106 Gliedern.
- Vom Trommel- zum Scheibenbremser innerhalb eines Jahres: Die J von 1972 ist das einzige Modelljahr mit Trommelbremse vorn. Zum K von 1973 ersetzte Suzuki sie durch zwei 295-Millimeter-Scheiben. Am Antrieb ändert das nichts: beide Jahrgänge fahren 15 zu 40 auf 106 Gliedern. Wer ein Fahrzeug identifiziert, erkennt die J also an der Vorderradbremse.
Übersetzung anpassen — Originalzustand gegen Reisetempo
OEM ist 15/40 auf 106 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,67. Der Dreizylinder erreicht seine Nennleistung schon bei 6.500 Umdrehungen. Wer den Originalzustand erhalten will, bleibt bei 15 zu 40; für Änderungen stehen Ritzel von 14 bis 17 Zähnen bereit.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/40 | 2,86 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antrieb, spürbar im Zwischenspurt |
| 15/40 (OEM) | 2,67 | Standard — die Werksauslegung der Modelljahre 1972 und 1973 |
| 16/40 | 2,50 | Länger — knapp sieben Prozent, ruhiger auf langer Strecke |
Häufige Fragen zur GT 750
Auf meiner GT 750 sitzt ein 43er-Kettenrad, ist das falsch?
Nicht falsch, aber ein anderes Baujahr. Die Kettenrad-Liste dieser Seite ordnet 43 Zähne der GT750 A,B von 1976 und 1977 zu, während die J und K mit 40 Zähnen ausgeliefert wurden. Zwischen beiden liegt die L,M mit 46 Zähnen.
Woran erkenne ich, welche GT 750 vor mir steht?
Am Buchstaben im Typschild. J steht für 1972, K für 1973, L für 1974, M für 1975, A für 1976 und B für 1977. Zusätzlich hilft die Vorderradbremse: nur die J von 1972 hat dort eine Trommel, ab der K sind es zwei Scheiben.
Welche Kette braucht die GT 750?
Eine 530er mit 106 Gliedern. Diese Teilung ist durch den Kettenartikel dieser Seite, durch einen unabhängigen Kettensatz-Konfigurator und durch eine Applikationsliste gedeckt. Beim Kauf entscheidet danach nur noch die Ausführung der Kette.