Suzuki 80 RM80 Big Wheels 1997 - 2001
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 428 |
|---|---|
| Kettenlänge | 118 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 3,69 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die RM80 Big Wheel auszeichnet
- Dreizehn zu achtundvierzig, dreifach und baujahrgenau belegt: Ein Kettensatz-Anbieter führt den Satz ausdrücklich für die Suzuki RM80 V-K1 Big Wheel der Baujahre 1997 bis 2001 mit dreizehn Zähnen vorn, achtundvierzig hinten und einhundertachtzehn Gliedern in 428er Teilung. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dieselben Modellcodes V, W, X, Y und K1 sowohl im Ritzel- als auch im Kettenrad-Block, und der beschreibende Produkttext der Seite wiederholt die drei Werte.
- Die Big-Wheel-Version fährt ein Ritzel weniger: Für die Standard-RM80 derselben Jahre sind vierzehn Zähne vorn hinterlegt, für die Big-Wheel-Ausführung dreizehn — bei gleichem Kettenrad und gleicher Kettenlänge. Die Big Wheel läuft auf 19 Zoll vorn und 16 hinten, die Standardversion auf 17 und 14. Wer den falschen Satz bestellt, merkt es an der Übersetzung, nicht an der Passform.
- Vierhundertachtundzwanzig ist hier Werksteilung, kein Umbau: Die Fahrzeuglisten dieser Seite markieren einzelne ältere RM80-Jahrgänge ausdrücklich mit dem Vermerk einer 428er-Umrüstung — die Modellcodes XG, XH und XJ der Jahre 1986 bis 1988 etwa. Bei den Big-Wheel-Modellen von 1997 bis 2001 fehlt dieser Vermerk, die 428er ist dort ab Werk verbaut.
- Zweiundachtzig Kubik, nicht neunundsiebzig: Bohrung und Hub von 47,5 auf 46,8 Millimeter ergeben nachgerechnet 82,9 Kubikzentimeter. Einzelne Datenbanken führen die Baureihe mit 79 Kubik. Für den Kettensatz spielt der Unterschied keine Rolle, für die Einordnung des Motors schon.
- Ein Zahn am Ritzel wiegt hier schwer: Bei nur dreizehn Zähnen vorn ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung um knapp acht Prozent — deutlich mehr als am Kettenrad, wo achtundvierzig Zähne die Bezugsgröße bilden und ein Zahn gut zwei Prozent bringt. Für feine Anpassungen an eine Strecke ist deshalb das Kettenrad das geeignetere Werkzeug.
Übersetzung anpassen — Sand gegen harten Untergrund
OEM ist 13/48, also eine Sekundärübersetzung von 3,69. Diese Seite führt Ritzel von elf bis siebzehn Zähnen und Kettenräder von 44 bis 63 — der Spielraum reicht in beide Richtungen weit über das hinaus, was auf einer Motocross-Strecke sinnvoll ist.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/50 | 3,85 | Kürzer — gut vier Prozent mehr Drehzahl am Rad. Auf tiefem Sand und engen Strecken, wo der Motor sonst aus dem Band fällt. |
| 13/48 (OEM) | 3,69 | Standard — die Werksauslegung der Big-Wheel-Ausführung. |
| 13/46 | 3,54 | Länger — gut vier Prozent weniger Drehzahl. Auf schnellen, harten Strecken mit langen Geraden. |
Häufige Fragen zur RM80 Big Wheel
Passt der Satz der Standard-RM80 auch auf die Big Wheel?
Nein, jedenfalls nicht ohne Änderung der Übersetzung. Für die Standardversion sind vierzehn Zähne vorn hinterlegt, für die Big Wheel dreizehn. Kettenrad und Kettenlänge sind identisch, das Ritzel unterscheidet sich.
Woran erkenne ich eine Big-Wheel-Ausführung?
An den Radgrößen: 19 Zoll vorn und 16 hinten gegenüber 17 und 14 bei der Standardversion. Die Modellcodes V, W, X, Y und K1 der Baujahre 1997 bis 2001 bezeichnen bei diesem Modell die Big-Wheel-Ausführung.
Wie oft muss die Kette an einem Motocrosser nachgespannt werden?
Deutlich häufiger als an einem Straßenmotorrad. Der lange Federweg lässt den Abstand zwischen Ritzel und Kettenrad über den Weg der Schwinge stark schwanken, dazu kommt der Schmutzeintrag. Eine Kontrolle vor jedem Einsatz ist üblich, gemessen wird im belasteten Zustand.