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Yamaha YZF-R1 1000 / M ABS RN32 RN49 RN65 2015

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Yamaha YZF-R1 1000 / M ABS RN32 RN49 RN65 (ab 2015): flüssigkeitsgekühlter Reihenvierzylinder mit Crossplane-Kurbelwelle (CP4), 998 cm³, zwei obenliegenden Nockenwellen und 16 Ventilen, 200 PS (147 kW) bei 13.500/min. Dazu ein Deltabox-Aluminiumrahmen mit Magnesium-Heckrahmen und Magnesium-Gussrädern.

Premium-Kettensatz für deine YZF-R1
520er-Teilung · 16/41 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (Kettensatz)

Kettenteilung520
Werksausführung525er-Teilung — dieser Satz ist ein 520er-Umbau
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten41 Zähne
Übersetzung2,56 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YZF-R1 auszeichnet

  • Crossplane heißt ungleiche Zündabstände: Die CP4-Kurbelwelle mit 90-Grad-Hubzapfenversatz erzeugt bewusst ungleichmäßige Zündabstände. Das Ergebnis ist ein Vierzylinder, der klanglich und im Ansprechverhalten näher an einem V4 liegt — mit direkterer Rückmeldung über den Hinterradgrip. Technisch stammt das Prinzip aus der MotoGP-M1.
  • Magnesium, wo es zählt: Heckrahmen und Gussräder bestehen aus Magnesium, Pleuel und Auspuffanlage aus Titan. Das senkt nicht nur das Gesamtgewicht auf 199 kg fahrbereit, sondern vor allem die rotierende und ungefederte Masse — die Räder sind dabei der wirksamste Hebel.
  • Sechs-Achsen-IMU als Grundlage: Die Trägheitsplattform erfasst Beschleunigung und Drehrate in allen Achsen. Darauf setzen Traktionskontrolle, Slide Control, Wheelie-Kontrolle und Launch Control auf. Für den Kettentrieb relevant: Die Systeme greifen über die Drosselklappen ein und glätten damit auch Lastspitzen im Antriebsstrang.
  • Ein Datensatz, drei Modellcodes: RN32 (ab 2015), RN49 (ab 2017) und RN65 (ab 2020) sind über den Kettentrieb identisch: 16/41 auf 114 Gliedern. Elektronik, Verkleidung und Abgasnorm unterscheiden sich, der Antriebsstrang nicht — ein Kettensatz passt über die gesamte Baureihe.
  • 520er-Satz statt 525er-Werksteilung: Die Werksausführung ist eine 525er-Kette. Der hier konfigurierbare Satz ist ein 520er-Umbau, im Supersport-Segment die übliche Leichtbaumaßnahme. Die Produktseite weist die Umrüstung ausdrücklich als solche aus — Kette, Ritzel und Kettenrad müssen gemeinsam umgestellt werden.

Übersetzung anpassen — Trackday und Straße

OEM ist 16/41 — eine Auslegung, die Endgeschwindigkeit und Straßentauglichkeit im Blick behält. Auf der Rennstrecke ist ein Zahn weniger vorn oder zwei mehr hinten die klassische Anpassung, weil die R1 dann früher aus dem Kurvenausgang zieht.

SetupÜbers.Charakter
16/432,69Kürzer — deutlich mehr Antritt aus engen Kurven, gängige Trackday-Auslegung.
16/41 (OEM)2,56Standard — Werksauslegung, Kompromiss aus Antritt und Endgeschwindigkeit.
17/412,41Länger — ruhigere Drehzahl auf langen Etappen, kostet Beschleunigung untenherum.

Häufige Fragen zur YZF-R1

Passt ein Kettensatz über alle Modellcodes RN32, RN49 und RN65
Ja. Alle drei Generationen fahren 16/41 auf 114 Gliedern. Unterschiede zwischen den Baujahren betreffen Elektronik, Verkleidung und Abgasnorm, nicht den Kettentrieb.

Warum wird hier ein 520er-Satz angeboten, wenn ab Werk 525er verbaut war
Weil die Umrüstung auf die leichtere 520er Teilung im Supersport-Bereich etabliert ist und rotierende Masse spart. Die Produktseite kennzeichnet das ausdrücklich als Umbau. Wer die Werksteilung behalten möchte, greift zum 525er-Satz in 16/41 auf 114 Gliedern.

Was ist der praktische Vorteil der Crossplane-Kurbelwelle
Die ungleichmäßigen Zündabstände liefern eine direktere Rückmeldung darüber, wieviel Grip das Hinterrad noch hat. Der Motor fühlt sich weniger nach klassischem Reihenvierzylinder an und mehr nach V4 — beim Herausbeschleunigen aus Kurven ist das der spürbarste Unterschied.

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