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Yamaha TT-R 250 1993 - 1995

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Yamaha TT-R 250 (1993-1995): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 249 Kubikzentimetern und zwei obenliegenden Nockenwellen, dazu ein Sechsganggetriebe und 25 PS. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen in halber Doppelschleifenbauweise.

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520er-Teilung · 14/43 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten43 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT-R 250 auszeichnet

  • Dreiundvierzig Zähne gelten bis Modelljahr 1995: Zum Modelljahr 1996 hat Yamaha das Kettenrad auf 44 Zähne vergrößert, bei unverändertem Ritzel und unveränderter Kettenlänge. Wer eine TT-R 250 aus den Jahren 1996 bis 1998 fährt, braucht also ein anderes Kettenrad. Der Unterschied beträgt gut zwei Prozent — spürbar wenig, aber beim Teilekauf entscheidend.
  • Sechshundertelf Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 611 Millimeter. Für ein Geländemotorrad dieser Klasse ist das ein gewöhnlicher Wert und bestätigt die 106 Glieder als montierbare Länge.
  • Achtundzwanzig Zentimeter Federweg bewegen die Kette: Vorn wie hinten stehen 280 Millimeter zur Verfügung. Über den hinteren Federweg ändert sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich, das Durchhangmaß wandert entsprechend. Gemessen wird deshalb im belasteten Zustand, nicht am aufgebockten Motorrad.
  • Zwei Nockenwellen an einem luftgekühlten Enduro-Einzylinder: Der 249-Kubik-Motor arbeitet mit zwei obenliegenden Nockenwellen und kommt ohne Kühler aus. Die 25 PS liegen für ein Enduro dieser Größe im gewohnten Rahmen; die Auslegung von 3,07 passt dazu und lässt sowohl Gelände als auch Verbindungsetappen zu.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

OEM ist 14/43 auf 106 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,07. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 13 bis 15 und Kettenräder von 38 bis 52 Zähnen — der Spielraum reicht in beide Richtungen weit.

SetupÜbers.Charakter
13/433,31Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, sinnvoll im engen Gelände
14/43 (OEM)3,07Standard — der Auslieferungszustand der Modelljahre 1993 bis 1995
15/432,87Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl auf der Verbindungsetappe

Häufige Fragen zur TT-R 250

Passt der Satz auch auf eine TT-R 250 von 1997?
Nein, jedenfalls nicht am Kettenrad. Ab Modelljahr 1996 fährt die Baureihe 44 statt 43 Zähne; Ritzel und Kettenlänge bleiben gleich. Für die Jahrgänge 1996 bis 1998 gibt es deshalb eine eigene Zuordnung.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr um gut sechs. Nach unten wirkt der Schritt also stärker als nach oben — das gilt bei kleinen Ritzeln grundsätzlich.

Warum wandert das Durchhangmaß beim Einfedern?
Weil sich mit dem hinteren Federweg der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse ändert. Bei 280 Millimetern Federweg ist der Effekt deutlich. Deshalb wird der Durchhang im belasteten Zustand geprüft und nicht am aufgebockten Motorrad.

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