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Yamaha TT-R 250 1996 - 1998

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Yamaha TT-R 250 (1996-1998): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 249 Kubikzentimetern, zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen, dazu 73 Millimeter Bohrung bei 59,6 Millimetern Hub, 10,3:1 Verdichtung, ein Teikei-Y30P-Vergaser und ein Sechsganggetriebe — 28 PS (20,6 kW) bei 8.500/min. Getragen wird das Ganze von einem Halb-Doppelschleifenrahmen aus Stahl mit einer Teleskopgabel vorn und einer Monocross-Schwinge mit vorspannbarem Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 14/44 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten44 Zähne
Übersetzung3,14 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT-R 250 auszeichnet

  • Vierzehn zu vierundvierzig steht zeichengleich in der Applikationsliste: Ein Kettenradhersteller führt die TT-R 250 mit exakt der Jahresspanne dieses Modells — 1996 bis 1998 — und nennt dazu 520er Teilung, 106 Glieder und die Übersetzung 14 zu 44. Artikel-Deklaration, Konfigurator und Produkttext dieser Seite nennen dieselben drei Werte.
  • Bis 1995 saßen dreiundvierzig Zähne hinten: Derselbe Hersteller führt die Jahrgänge 1993 bis 1995 getrennt auf, mit 14 zu 43 bei ebenfalls 106 Gliedern. Yamaha hat zum Modelljahr 1996 einen Zahn zugelegt. Der Unterschied beträgt gut zwei Prozent und ist im Fahrbetrieb kaum spürbar — beim Teilekauf lohnt der Blick aufs Baujahr trotzdem, weil die Kettenradzahl beide Jahrgänge unterscheidet.
  • Zweihundertachtzig Millimeter Federweg an beiden Enden: Die Teleskopgabel und das Zentralfederbein bieten jeweils 280 Millimeter Weg. Das hat eine unmittelbare Folge für die Kette: der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse ändert sich über den Federweg deutlich. Der Durchhang gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am aufgebockten Motorrad.
  • Scheibenbremsen vorn und hinten: Vorn arbeitet eine 245-mm-Scheibe, hinten eine mit 220 Millimetern — beide hydraulisch betätigt. Beim Radausbau zum Kettenwechsel bleibt der hintere Sattel am Halter, das Rad kommt nach Lösen der Achse und Zurückschieben der Kettenspanner heraus.
  • Sechs Gänge und ein 914 Millimeter hoher Sitz: Der Motor liefert seine 28 PS bei 8.500 Umdrehungen und sein Drehmomentmaximum von 27,1 Nm bei 7.000. Mit 113 Kilogramm Trockengewicht, 1.405 Millimetern Radstand und einem 10,2-Liter-Tank ist die TT-R 250 als Enduro ausgelegt — die Sekundärübersetzung von 3,14 passt zu diesem Zuschnitt.
  • Drei Ritzelgrößen, ein breites Feld beim Kettenrad: Vorn gibt es 13, 14 und 15 Zähne, hinten von 38 bis 52. Wer nennenswert kürzer oder länger übersetzen will, geht deshalb über das Kettenrad — und braucht dann eine andere Kettenlänge, weil die Spanne weit über den Verstellbereich der Kettenspanner hinausreicht.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

OEM ist 14/44, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,14. Vorn stehen 13 bis 15 Zähne zur Wahl, hinten 38 bis 52.

SetupÜbers.Charakter
13/443,38Kürzer — spürbar mehr Antritt im Gelände, dafür deutlich höhere Drehzahl auf der Straße
14/44 (OEM)3,14Standard — die Werksauslegung ab Modelljahr 1996
15/442,93Länger — ruhiger auf Verbindungsetappen, weniger Antritt aus engen Kehren

Häufige Fragen zur TT-R 250

Meine TT-R ist von 1994 — passt dieser Satz?
Ritzel und Kette ja, das Kettenrad nicht. Für die Jahrgänge 1993 bis 1995 gilt 14 zu 43, ab 1996 dann 14 zu 44. Die Kettenlänge ist mit 106 Gliedern in beiden Fällen gleich.

Warum wandert der Durchhang beim Einfedern so stark?
Weil 280 Millimeter Federweg den Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse über den Weg deutlich verändern. Das ist bei Geländemotorrädern normal. Gemessen wird deshalb nicht am aufgebockten Rad, sondern in der Stellung, in der die Schwinge im Fahrbetrieb steht.

Lohnt eine O-Ring-Kette an einem Geländemotorrad?
Im Gelände arbeiten O-Ringe gegen sich selbst: sie halten Schmutz draußen, kosten aber Reibung und lassen sich schlechter reinigen. Wer überwiegend auf befestigten Wegen unterwegs ist, fährt mit einer gedichteten Kette länger; wer regelmäßig im Schlamm steht, kommt mit einer einfachen Rollenkette und häufiger Pflege oft besser weg.

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