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Yamaha YZ 250 2008 - 2021

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Yamaha YZ 250 (2008-2025): 249-ccm-Einzylinder-Zweitakter mit Flüssigkeitskühlung, Membraneinlass und mechanisch gesteuerter YPVS-Auslasssteuerung, 47 PS bei 8.800/min. Aluminium-Brückenrahmen, seit Modelljahr 2005 im Programm.

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520er-Teilung · 14/50 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YZ 250 auszeichnet

  • Mechanische YPVS statt Servo: Anders als bei vielen Wettbewerbern arbeitet die Auslasssteuerung der YZ 250 rein mechanisch über Fliehgewichte. Kein Stellmotor, kein Steuergerät, nichts, was im Schlamm ausfallen kann — einer der Gründe, warum die Maschine seit über zwei Jahrzehnten praktisch unverändert im Programm steht.
  • 96 kg auf 47 PS: Mit dem Aluminium-Rahmen ab 2005 sank das Trockengewicht auf rund 96 kg. Auf 47 PS gerechnet ergibt das ein Leistungsgewicht, das kaum ein Viertakt-Motocrosser derselben Klasse erreicht — und den Antriebsstrang entsprechend hart fordert.
  • 3,57 ist eine Motocross-Übersetzung: 14 vorn auf 50 hinten heißt: Der erste Gang ist für Schrittgeschwindigkeit ausgelegt, der fünfte endet lange vor der Endgeschwindigkeit einer Straßenmaschine. Das ist gewollt — auf der Strecke zählt Antritt aus dem Anlieger, nicht Spitze.
  • 520er unter Zweitakt-Lastwechseln: Ein Zweitakter belastet die Kette anders als ein Viertakter: schlagartiger Drehmomentanstieg beim Öffnen der Auslasssteuerung, dazu ruppige Lastwechsel im Gelände. Die 520er-Teilung ist dafür der Standard im Motocross — leicht genug für die rotierenden Massen, robust genug für die Stöße.
  • 114 Glieder, seit 2003 unverändert: Die Bestückung 14/50 mit 114 Gliedern gilt für den gesamten Zeitraum ab 2003. Kettensätze älterer und neuerer Baujahre sind untereinander tauschbar, solange die Zähnezahlen nicht ab Werk geändert wurden.

Übersetzung anpassen — Motocross und Enduro

OEM ist 14/50. Die Werksauslegung ist auf klassische Motocross-Strecken abgestimmt. Wer viel im Sand oder auf engen Waldstrecken fährt, geht kürzer; auf schnellen, harten Böden und im Enduro-Einsatz mit langen Verbindungsetappen ist ein kleineres Kettenrad die häufigere Wahl.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — Sand und enge Strecken. Der Zweitakter bleibt leichter im Band, der Gangwechsel kommt früher.
14/50 (OEM)3,57Standard — die Werksauslegung für harte Motocross-Böden.
14/483,43Länger — schnelle Strecken und Enduro-Verbindungen. Weniger Schaltarbeit, dafür trägerer Antritt aus dem Stand.

Häufige Fragen zur YZ 250

Passt der Kettensatz auch auf ältere YZ 250?
Ab Modelljahr 2003 ist die Bestückung mit 14/50 und 114 Gliedern unverändert. Beim Wechsel auf ein Baujahr vor 2005 lohnt der Blick auf den Rahmen — der Aluminium-Rahmen kam erst mit dem Modelljahr 2005.

Wie oft muss die Kette im Gelände geprüft werden?
Nach jedem Renneinsatz, im Training mindestens nach jeder zweiten Ausfahrt. Sand und Schlamm wirken wie Schleifpaste; eine ungereinigte Kette verliert im Geländeeinsatz einen Großteil ihrer Standzeit.

Lohnt sich eine O-Ring-Kette im Motocross?
Im reinen Renneinsatz eher nicht — die Dichtringe kosten Reibleistung, die bei 47 PS spürbar ist. Für Enduro, Freizeitbetrieb und lange Wartungsintervalle überwiegt dagegen der Standzeitgewinn deutlich.

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