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Yamaha TT 350 1995 - 1999

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Yamaha TT 350 (1995-1999): ein luftgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 86 Millimetern Bohrung bei 59,6 Millimetern Hub, zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen, dazu eine Verdichtung von 9,1:1 und ein Sechsganggetriebe — das Datenblatt nennt 23,8 kW bei 7.000/min. Getragen wird das Ganze von einer Telegabel vorn und einem Einzelfederbein hinten.

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520er-Teilung · 14/50 · 108 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge108 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT 350 auszeichnet

  • Vierzehn Zähne vorn, fünfzig hinten: Eine Applikationsliste führt die Yamaha 350 TT mit den Modellcodes S, T, W, A und B für die Baujahre 1986 bis 1992, in 520er Teilung mit einhundertacht Gliedern und der Übersetzung vierzehn zu fünfzig. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt dieselben Modellcodes im Vierzehn-Zähne-Block und im Fünfzig-Zähne-Block.
  • Der Modellcode steht auf dem Typschild: Yamaha kennzeichnet die Ausführungen dieser Baureihe mit den Buchstaben S, T, W, A und B; Applikationsliste und Fahrzeugliste führen genau diese Codes gemeinsam. Wer beim Teilekauf unsicher ist, welches Modelljahr vor ihm steht, findet den Code auf dem Typschild — er ist eindeutiger als eine Jahresangabe aus zweiter Hand.
  • Vierzehn zu fünfzig für Gelände und Verbindungsetappe: Fünfzig geteilt durch vierzehn ergibt 3,57. Für ein Gelände-Motorrad mit sechs Gängen ist das eine ausgewogene Auslegung: kurz genug für Schritttempo im Gelände, lang genug, um auf der Verbindungsetappe nicht am oberen Ende des Drehzahlbands zu hängen.
  • Ein Viertakter mit vier Ventilen: Der luftgekühlte Einzylinder arbeitet mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen. Bohrung und Hub liegen bei 86 zu 59,6 Millimetern, die Verdichtung bei 9,1:1 — ein ausgesprochen kurzhubiger Zuschnitt für ein Gelände-Motorrad.
  • Ein breites Kettenradsortiment: Diese Seite führt Ritzel mit elf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und sechzehn Zähnen sowie Kettenräder von achtunddreißig bis zweiundfünfzig. Damit lässt sich die Auslegung in beide Richtungen verändern — bei größeren Sprüngen ist die Kettenlänge allerdings neu zu bestimmen.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

OEM ist 14/50, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,57. Diese Seite führt Ritzel von elf bis sechzehn Zähnen und Kettenräder von achtunddreißig bis zweiundfünfzig; beide Richtungen lassen sich also über das Ritzel bedienen.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — mehr Druck bei Schritttempo und am Berg, knapp acht Prozent Unterschied zur Werksauslegung.
14/50 (OEM)3,57Standard — die Werksauslegung der gesamten Baureihe.
15/503,33Länger — ruhigere Drehzahl auf der Verbindungsetappe, gut sieben Prozent Unterschied. Im Gelände fehlt der Antritt aus dem Stand.

Häufige Fragen zur TT 350

Gilt die Bestückung für alle Baujahre der TT 350?
Nach den vorliegenden Quellen ja. Applikationsliste und Fahrzeugliste decken die Modellcodes S bis B ab, also 1986 bis 1992, und nennen durchgehend vierzehn zu fünfzig bei einhundertacht Gliedern. Für spätere Jahre liegt keine abweichende Angabe vor.

Reichen einhundertacht Glieder nach einem Ritzelwechsel?
Ein Zahn mehr oder weniger am Ritzel liegt innerhalb des Verstellwegs der Kettenspanner. Beim Wechsel des Kettenrads um mehrere Zähne ist die Länge dagegen neu zu bestimmen.

Warum ist die Kette bei Geländeeinsatz schneller verschlissen?
Nicht der Motor beansprucht sie, sondern der Dreck. Sand und Schlamm arbeiten wie Schleifpaste in den Gelenken und beschleunigen die Längung. Reinigen und Nachfetten nach dem Einsatz bringen deshalb mehr als jedes Kettenmaterial, und das Durchhangmaß gehört am belasteten Motorrad geprüft.

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