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Yamaha 400 YZ 400F 1998

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Yamaha YZ 400F (1998): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 399 Kubikzentimetern, zwei obenliegenden Nockenwellen und fünf Ventilen, dazu ein Fünfganggetriebe und Bohrung mal Hub von 92,0 auf 60,1 Millimeter. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen; das Trockengewicht liegt bei rund 104 Kilogramm.

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520er-Teilung · 14/49 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YZ 400F auszeichnet

  • Vierzehn zu neunundvierzig für das erste Modelljahr: Der Kettenradhersteller führt die YZ 400F mit dem Typcode 5BE als Eintrag für das Modelljahr 1998 mit vierzehn Zähnen vorn, neunundvierzig hinten und hundertvierzehn Gliedern. Ein Kettensatz-Anbieter codiert für dieselbe Ein-Jahres-Kategorie dieselben drei Werte. Das ergibt 3,50.
  • Sechshundertneunundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 649 Millimetern. Für einen Motocrosser mit über dreißig Zentimetern Federweg ist das ein gewöhnlicher Wert und bestätigt die hundertvierzehn Glieder.
  • Fünf Ventile und zwei Nockenwellen: Der 399-Kubik-Motor arbeitet mit fünf Ventilen und zwei obenliegenden Nockenwellen. Bohrung und Hub liegen bei 92,0 und 60,1 Millimetern, die Auslegung ist damit ausgesprochen kurzhubig. Die Sekundärstufe von 3,50 fällt für einen Viertakt-Crosser moderat aus.
  • Über dreißig Zentimeter Federweg bewegen die Kette: Vorn stehen 300 Millimeter zur Verfügung, hinten 315. Über den hinteren Federweg ändert sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich, das Durchhangmaß wandert entsprechend. Gemessen wird deshalb im belasteten Zustand, nicht am aufgebockten Motorrad.

Übersetzung anpassen — Enger Kurs gegen schnelle Strecke

OEM ist 14/49 auf 114 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,50. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von elf bis achtzehn Zähnen und Kettenräder von 38 bis 52 Zähnen — der Spielraum reicht in beide Richtungen weit.

SetupÜbers.Charakter
13/493,77Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt aus engen Kurven
14/49 (OEM)3,50Standard — der Auslieferungszustand des Modelljahrs 1998
15/493,27Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl auf schnellen Abschnitten

Häufige Fragen zur YZ 400F

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei vierzehn Zähnen ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr um gut sechs. Nach unten wirkt der Schritt also stärker als nach oben.

Passt der Satz auch auf eine YZ 400F von 1999?
Ja. Der Kettenradhersteller führt für das Modelljahr 1999 dieselben vierzehn zu neunundvierzig auf hundertvierzehn Gliedern. Die Bestückung blieb über beide Baujahre unverändert.

Warum wandert das Durchhangmaß beim Einfedern?
Weil sich mit dem hinteren Federweg der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse ändert. Bei 315 Millimetern Federweg ist der Effekt deutlich. Deshalb wird der Durchhang im belasteten Zustand geprüft.

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