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Yamaha 400 YZ 400F 1999

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Yamaha YZ 400F (1999): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakter mit 399 Kubikzentimetern, zwei obenliegenden Nockenwellen und fünf Ventilen, dazu 92 Millimeter Bohrung bei 60,1 Millimetern Hub, eine Verdichtung von 12,5 zu 1 und ein Flachschiebervergaser — eine Nennleistung gibt Yamaha für dieses Wettbewerbsmodell nicht an. Getragen wird das Ganze von einem Zentralrohrrahmen aus Stahl mit Upside-down-Gabel vorn.

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520er-Teilung · 14/49 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die YZ 400F auszeichnet

  • Der Viertakter, der die Zweitakter eingeholt hat: Die YZ 400F kam 1998 auf den Markt und gilt als erstes Viertakt-Motocrossmotorrad in Serie, das gegen die etablierten Zweitakter konkurrenzfähig war. Fünf Ventile, zwei obenliegende Nockenwellen und eine Verdichtung von 12,5 zu 1 sind dafür die Zutaten.
  • Zweiundneunzig Millimeter Bohrung bei sechzig Millimetern Hub: Damit übertrifft die Bohrung den Hub um mehr als dreißig Millimeter — eine deutlich kurzhubige Auslegung. Die Verdichtung von 12,5 zu 1 und die Trockensumpfschmierung gehören zum selben Bild eines Motors, der für den Wettbewerbseinsatz gebaut wurde.
  • Vierzehn zu neunundvierzig als Werksauslegung: Die Sekundärübersetzung liegt bei 3,50. Für ein Motocrossmotorrad ist das ein moderater Wert, und er blieb über beide Modelljahre der Baureihe unverändert.
  • Sechshundertneunundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung lässt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse zurückrechnen: rund 649 Millimeter. Über den langen Federweg wandert dieser Abstand im Fahrbetrieb deutlich, weshalb der Durchhang im belasteten Zustand geprüft gehört.

Übersetzung anpassen — Motocross gegen Enduro-Einsatz

Ab Werk laufen 14/49 auf 114 Gliedern in 520er Teilung, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,50. Für kürzere Übersetzung bietet sich ein 13er-Ritzel an, für längere ein 15er.

SetupÜbers.Charakter
13/493,77Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt aus engen Kurven
14/49 (OEM)3,50Standard — der Auslieferungszustand
15/493,27Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl auf Verbindungsetappen

Häufige Fragen zur YZ 400F

Welche Übersetzung hat die YZ 400F ab Werk?
14 Zähne vorn, 49 hinten und eine 520er Kette mit 114 Gliedern. Der Kettenradhersteller führt für das Modelljahr 1999 einen eigenen Eintrag mit genau diesen Werten, und eine unabhängige Anwendungsliste nennt dieselbe Kombination.

Passt der Satz auch auf eine YZ 426F?
Nein, das ist ein anderes Motorrad. Die YZ 400F lief 1998 und 1999, danach löste die YZ 426F sie ab. Wer unsicher ist, prüft die Motornummer oder zählt die Zähne des verbauten Kettenrads nach.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 14 Zähnen ändert ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr um gut sechs. Am Kettenrad wiegt ein Zahn bei 49 Zähnen nur gut zwei Prozent — dort lässt sich feiner abstimmen.

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