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Yamaha WR 426 F M,N,P 2000 - 2002

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Yamaha WR 426 F M,N,P (2000-2002): 426-ccm-Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, zwei obenliegende Nockenwellen und fünf Ventile aus Titan, 47 PS bei 9.800/min. Stahlrohrrahmen mit Aluminiumschwinge.

Premium-Kettensatz für deine WR 426 F
520er-Teilung · 14/50 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die WR 426 F auszeichnet

  • Fünf Ventile aus Titan: Der 426er trägt Yamahas Genesis-Fünfventilkopf mit Titanventilen — drei Einlass, zwei Auslass. Das erlaubt 47 PS bei 9.800/min aus einem Enduro-Einzylinder und ist der Grund, warum die Maschine so weit dreht. Für die Kette heißt das: hohe Kettengeschwindigkeit trotz kurzer Übersetzung.
  • 14/50 ist die Werksbestückung: Die Standardauslegung ist 14 Zähne vorn und 50 hinten in 520er-Teilung mit 114 Gliedern. Das ergibt eine Gesamtübersetzung von 3,57 — sehr kurz, wie es sich für eine Enduro gehört. Der Konfigurator dieses Anbieters schlägt abweichend 15/54 vor; die Standardangabe der unabhängigen Kettensatz-Anbieter lautet 14/50.
  • Weitwinkelgetriebe statt Motocross-Staffelung: Die WR unterscheidet sich von der gleichnamigen YZ vor allem durch das weit gespreizte Fünfganggetriebe und den Elektro-Kickstarter-Aufbau. Der lange fünfte Gang macht die Maschine überhaupt erst überführungstauglich — und macht eine Verlängerung der Sekundärübersetzung meist überflüssig.
  • Gelände frisst Ketten: Sand, Lehm und Hochdruckreiniger sind für einen Kettensatz die härteste Kombination, die es gibt. Bei Geländeeinsatz nach jeder Ausfahrt reinigen und schmieren; ein Satz, der auf der Straße 20.000 km hält, ist im Gelände nach 5.000 km fertig.
  • 520er ohne Alternative: Bei einem Enduro-Einzylinder zählt jedes Gramm rotierende Masse. Die 520er-Teilung ist im Gelände Standard und trägt die 47 PS problemlos. Wer ein Aluminium-Kettenrad wählt, spart weiter Gewicht, kauft sich aber deutlich kürzere Standzeiten ein.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Überführungsetappe

OEM ist 14/50. Für Enduro-Einsatz ist die Werksauslegung stimmig kurz. Wer regelmäßig längere Verbindungsetappen auf Asphalt fährt, verlängert über das Ritzel — das ist der schnellste Eingriff und lässt die Kettenlänge meist unangetastet.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — für enges, technisches Gelände. Mehr Kontrolle im Schritttempo, auf Asphalt kaum noch brauchbar.
14/50 (OEM)3,57Standard — Werksauslegung der Baujahre M, N und P in 520er-Teilung mit 114 Gliedern.
15/503,33Länger — die übliche Überführungsauslegung. Rund sieben Prozent weniger Drehzahl auf Asphalt, im engen Gelände muss die Kupplung mehr arbeiten.

Häufige Fragen zur WR 426 F

Passt der Kettensatz der YZ 426 F?
Teilung und Länge stimmen überein, die Bestückung nicht zwingend: die YZ ist als Motocrosser werksseitig anders ausgelegt und hat kein Weitwinkelgetriebe. Wer YZ-Teile verbaut, sollte die Zähnezahlen bewusst wählen und nicht einfach übernehmen.

Der Konfigurator schlägt 15/54 vor — was gilt?
Als Werksauslegung gilt 14/50 mit 114 Gliedern; so führen es die unabhängigen Kettensatz-Anbieter für die Baujahre 2001 und 2002. Wer unsicher ist, zählt die Zähne am eingebauten Kettenrad ab — bei einer über zwanzig Jahre alten Enduro hat oft schon ein Vorbesitzer die Übersetzung geändert.

Wie oft muss ich die Kette im Gelände nachspannen?
Nach jeder längeren Ausfahrt kontrollieren. Der Durchhang wird bei eingefedertem Heck gemessen, nicht am aufgebockten Rad — bei 300 mm Federweg ändert sich der Kettenzug über den Federweg so stark, dass eine am Ständer korrekt gespannte Kette im Federungsdurchgang klemmen kann.

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