Yamaha DT 50 R 3MN 1989 - 1994
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 420 |
|---|---|
| Kettenlänge | 122 Glieder |
| Ritzel vorn | 10 Zähne |
| Kettenrad hinten | 48 Zähne |
| Übersetzung | 4,80 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die DT 50 R auszeichnet
- Eine Enduro im Kleinkraftrad-Format: 40 Millimeter Bohrung bei 39,7 Millimetern Hub, ein Minarelli-Motor mit Getrenntschmierung und fünf Gänge. Mit 21 Zoll vorn und 18 Zoll hinten, 190 Millimetern Federweg und 850 Millimetern Sitzhöhe ist die DT 50 R eine ausgewachsene Enduro, die nur bei der Leistung auf Kleinkraftrad-Niveau bleibt.
- Zehn Zähne vorn sind die deutsche Auslegung: Die Applikationsliste führt einen eigenen Eintrag für die deutsche DTR 50 der Jahre 1989 bis 1994: 420er Kette, 122 Glieder, zehn zu achtundvierzig Zähnen. Jahresspanne und Werte decken sich mit dieser Seite.
- Vier Ausführungen, vier Bestückungen: Dieselbe Applikationsliste führt daneben eine norwegische DTR 50 von 1989 mit elf zu achtundvierzig und 126 Gliedern, eine Ausführung von 1988 bis 1990 mit dreizehn zu fünfundvierzig und 120 Gliedern sowie eine von 1991 bis 1996 mit dreizehn zu achtunddreißig und 116 Gliedern. Das erklärt, warum die Ersatzteillisten dieser Seite die DTR 50 in drei verschiedenen Kettenrad-Blöcken führen.
- Die Sekundärstufe gleicht die fehlende Leistung aus: Zehn zu achtundvierzig ergibt 4,80. Bei 3,1 PS und 99 Kilogramm mit Geländebereifung braucht es diese kurze Auslegung, damit die Maschine im Gelände sauber anfährt — auf befestigten Strecken ist der Motor damit früh am Drehzahlende.
- Der Kettendurchhang wandert über den Federweg: Mit 170 Millimetern Federweg am Hinterrad ändert sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich. Der Durchhang gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft — bei einer Enduro mit langem Federweg ist die Einstellung im aufgebockten Zustand wenig aussagekräftig.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße
OEM ist 10/48, macht eine Sekundärübersetzung von 4,80. Bei nur zehn Zähnen vorn wirkt jeder einzelne stark: ein Zahn mehr verlängert um zehn Prozent, ein Zahn weniger verkürzt um gut elf.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 9/48 | 5,33 | Kürzer — maximaler Antritt im Gelände, auf der Straße kaum noch brauchbar |
| 10/48 (OEM) | 4,80 | Standard — die Werksauslegung der deutschen Ausführung |
| 11/48 | 4,36 | Länger — ruhiger auf befestigten Strecken, weniger Durchzug am Berg |
Häufige Fragen zur DT 50 R
Welche Bestückung hat die deutsche DT 50 R ab Werk?
Zehn Zähne vorn, achtundvierzig hinten, 420er Kette mit 122 Gliedern. Die Applikationsliste führt genau diese Kombination für die Baujahre 1989 bis 1994 unter der deutschen Ausführung, und die Ersatzteillisten dieser Seite bestätigen das Kettenrad.
Warum kursieren für die DT 50 R so viele verschiedene Zahlen?
Weil Yamaha die Baureihe je nach Markt und Baujahr unterschiedlich ausgelegt hat. Dokumentiert sind neben der deutschen Ausführung eine norwegische mit elf zu achtundvierzig und 126 Gliedern, eine frühe mit dreizehn zu fünfundvierzig und 120 sowie die ab 1991 mit dreizehn zu achtunddreißig und 116. Die Angaben widersprechen sich nicht, sie gehören zu verschiedenen Fahrzeugen.
Was ändert ein Zahn am Ritzel?
Bei zehn Zähnen sehr viel. Von zehn auf elf verlängert die Übersetzung um zehn Prozent, von zehn auf neun verkürzt sie um gut elf. Ein Zahn am Kettenrad wirkt dagegen deutlich schwächer — von achtundvierzig auf fünfzig sind es gut vier Prozent.