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Yamaha TT 600 59X 1985 - 1988

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Yamaha TT 600 59X (1985-1988): ein luftgekühlter 595-ccm-Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und vier Ventilen, dazu 95 mal 84 Millimeter Bohrung und Hub, eine Verdichtung von 8,5:1, ein zweistufiger 27-mm-Teikei-Vergaser und 45 PS bei 6.500 Umdrehungen sowie 50 Nm bei 5.500. Getragen wird das Ganze von einer 43-mm-Telegabel mit 300 Millimetern Federweg und einem in Zug- und Druckstufe zwanzigfach verstellbaren Monocross-Federbein mit 270.

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520er-Teilung · 14/50 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT 600 auszeichnet

  • Dreihundert Millimeter Federweg vorn: Die 43-Millimeter-Telegabel bietet dreihundert Millimeter Federweg, das Monocross-Federbein hinten zweihundertsiebzig. Bei diesem Weg ändert sich der Kettendurchhang über den Federungsverlauf deutlich. Der Durchhang gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am aufgebockten Motorrad.
  • Vierzehn zu fünfzig über die ganze Bauzeit: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die Modellcodes L, N, S, T, A, B und D der Jahre 1983 bis 1992 mit vierzehn zu fünfzig auf hundertsechzehn Gliedern. Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet dieselben Modellcodes sowohl dem Vierzehn-Zähne-Block als auch dem Fünfzig-Zähne-Block zu.
  • Ein Vierventiler mit zwei Vergaserstufen: Der 27-Millimeter-Teikei arbeitet zweistufig. Das war Mitte der Achtziger der Weg, einen großvolumigen Einzylinder unten sauber fahrbar zu halten und oben trotzdem Luft durchzulassen. Fünfundvierzig PS bei 6.500 Umdrehungen und fünfzig Newtonmeter schon bei 5.500 zeigen, wo dieser Motor arbeitet.
  • Hinten bremst eine Trommel: Vorn arbeitet eine 267-Millimeter-Scheibe, hinten eine 150-Millimeter-Trommel. Beim Ausbau des Hinterrads für den Kettenwechsel gehört deshalb der Bremsankerhebel gelöst; eine Scheibe, die sich beim Einfädeln verkanten könnte, gibt es an dieser Achse nicht.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Landstraße

OEM ist 14/50, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,57. Der Shop führt Ritzel mit elf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und sechzehn Zähnen sowie Kettenräder von achtunddreißig bis zweiundfünfzig.

SetupÜbers.Charakter
13/503,85Kürzer — mehr Antritt im schweren Gelände. Ein Zahn weniger vorn sind knapp acht Prozent.
14/50 (OEM)3,57Standard — die Auslegung, mit der Yamaha die TT 600 über die gesamte Bauzeit ausgeliefert hat.
15/503,33Länger — ruhiger auf Verbindungsetappen. Ein Zahn mehr vorn sind gut sieben Prozent.

Häufige Fragen zur TT 600

Gilt die Bestückung auch für die späteren Baujahre?
Ja. Die Applikationsliste führt die Modellcodes L bis D der Jahre 1983 bis 1992 gemeinsam mit vierzehn zu fünfzig auf hundertsechzehn Gliedern. Erst die TT 600 E ab 1996 wechselt auf fünfzehn zu siebenundvierzig.

Warum ist der Kettendurchhang so schwer einzustellen?
Wegen des großen Federwegs. Bei dreihundert Millimetern vorn und zweihundertsiebzig hinten wandert der Abstand zwischen Ritzel und Kettenrad über den Federungsverlauf deutlich. Die Werksangabe gilt für den belasteten Zustand.

Was unterscheidet die 59X von der TT 600 R?
Die R ab 1998 ist eine andere Generation und fährt fünfzehn zu vierundvierzig auf hundertzwölf Gliedern. Ein Kettensatz für die R passt auf dieses Modell nicht.

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