Yamaha TT 600 R DJ01 1998 - 2000
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 112 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 44 Zähne |
| Übersetzung | 2,93 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die TT 600 R auszeichnet
- Fünfzehn zu vierundvierzig auf hundertzwölf Gliedern: Ab Werk laufen 15 Zähne vorn, 44 hinten und eine 520er Kette mit 112 Gliedern. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,93 — für eine Enduro dieser Größe eine bewusst lange Auslegung, die zur Anfahrt auf der Landstraße passt.
- Kurzhubig für einen Enduro-Einzylinder: Fünfundneunzig Millimeter Bohrung stehen vierundachtzig Millimetern Hub gegenüber. Der Motor ist damit kurzhubig ausgelegt. Gemischt wird über einen Doppelvergaser mit Power Jet, geschmiert im Trockensumpf, die Verdichtung liegt bei 9,5:1.
- Paioli vorn, Öhlins hinten: Die R bekam eine voll einstellbare Gabel mit 46 Millimetern Standrohrdurchmesser, ein Öhlins-Federbein und Brembo-Scheibenbremsen mit Stahlflexleitungen. Über den Federweg hinten verschiebt sich der Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse deutlich — das Durchhangmaß gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft, nicht am aufgebockten Motorrad.
- Sechshunderteinundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 15 zu 44 und 112 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 651 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. An dieser Strecke hängt die Kettenlänge, nicht am Radstand.
- Von vierzehn bis sechzehn Zähnen vorn: Hinten reicht die Auswahl von 38 bis 52 Zähnen. Nach kurz und nach lang bleibt am Ritzel damit je eine Stufe; wer feiner abstufen will, geht über das hintere Zahnrad, dort sind es je Zahn gut zwei Prozent.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Gelände
OEM ist 15/44 mit 112 Gliedern in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung bieten sich ein Zahn weniger am Ritzel oder mehrere Zähne mehr am Kettenrad an, für längere die Gegenrichtung.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/44 | 3,14 | Kürzer — gut sieben Prozent mehr Antritt im Gelände |
| 15/47 | 3,13 | Kürzer — praktisch derselbe Effekt über das Kettenrad, die Bestückung der RE |
| 15/44 (OEM) | 2,93 | Standard — die Werksauslegung, ausgewogen zwischen Anfahrt und Gelände |
| 15/42 | 2,80 | Länger — knapp fünf Prozent mehr Weg je Umdrehung |
| 16/44 | 2,75 | Länger — gut sechs Prozent, sinnvoll bei hohem Straßenanteil |
Häufige Fragen zur TT 600 R
Welche Bestückung fährt die TT 600 R ab Werk?
Fünfzehn Zähne vorn, vierundvierzig hinten und eine 520er Kette mit 112 Gliedern. Ein Kettensatz-Anbieter führt für das Baujahr 1998 die Teilenummern JTF577.15, JTR853.44 und eine DID 520VX3 mit 112 Gliedern.
Was unterscheidet die R von der E und der RE?
Die 2004 nachfolgende RE fährt 15 zu 47 mit 114 Gliedern und ist damit deutlich kürzer übersetzt. Die R ist die sportlichere Ausführung mit voll einstellbarer Paioli-Gabel und Öhlins-Federbein; wer einen Satz bestellt, sollte die Bezeichnung im Fahrzeugschein prüfen.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei fünfzehn Zähnen ändert ein Zahn die Übersetzung um gut sieben Prozent nach unten und gut sechs Prozent nach oben. Am Kettenrad sind es je Zahn gut zwei Prozent — das ist die feinere Stellschraube.