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Yamaha TT 600 1983 - 1992

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Yamaha TT 600 (1983-1992): ein luftgekühlter Viertakt-Einzylinder mit 595 Kubikzentimetern, dazu ein Fünfganggetriebe mit Mehrscheiben-Ölbadkupplung — die Datenbank nennt 45 PS bei 6.500 Umdrehungen und 50 Nm bei 5.500. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrahmen mit Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 14/50 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TT 600 auszeichnet

  • Vierzehn zu fünfzig über die gesamte Bauzeit: Der Kettenradhersteller führt die Modellcodes L, N, S, T, A, B und D in einem Eintrag mit der Jahresspanne 1983 bis 1992 und nennt vierzehn Zähne vorn, fünfzig hinten, 520er Teilung und einhundertsechzehn Glieder. Ein Kettensatz-Anbieter führt dieselbe Jahresspanne als eigene Kategorie, deren Kettenartikel durchgehend einhundertsechzehn Glieder haben.
  • Die amerikanische Ausführung fährt kürzer geschnitten: Für die Modellcodes K, L, N und S des amerikanischen Marktes der Jahre 1983 bis 1986 nennt derselbe Hersteller einhundertzwölf Glieder bei unveränderten Zähnezahlen. Das ist kein Datenfehler, sondern ein Marktunterschied — die hier hinterlegte Länge ist die europäische.
  • Sechshundertsechzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung ergibt sich ein Abstand zwischen Ritzelwelle und Hinterachse von rund 660 Millimetern. Für eine Hard-Enduro mit rund dreißig Zentimetern Federweg ist das ein gewöhnlicher Wert.
  • Der Modellcode entscheidet über die Vorderradbremse: Die frühe Ausführung mit dem Code 36A der Jahre 1983 und 1984 hatte vorn noch eine Trommelbremse. Mit dem 59X ab 1985 kam die Scheibe, dazu eine feinfühliger ansprechende Gabel und ein an anderer Stelle untergebrachter Öltank. Am Kettensatz ändert das nichts, beide Ausführungen teilen sich die Bestückung.
  • Wettbewerbsmaschine ohne Straßenzulassung: Die TT 600 war als Geländemaschine für den Wettbewerb ausgelegt und teilte sich den Motor mit der straßenzugelassenen XT 600. Die Datenbank nennt 140 Kilogramm fahrbereit und rund dreißig Zentimeter Federweg an der 43-Millimeter-Gabel.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

Ab Werk ist 14/50 gesetzt, also eine Sekundärübersetzung von 3,57. Das Ritzelfeld dieser Seite führt elf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und sechzehn Zähne, die Kettenradauswahl reicht von 38 bis 52. Für kürzere Übersetzung geht es über ein größeres Kettenrad, für längere über ein größeres Ritzel.

SetupÜbers.Charakter
14/523,71Kürzer — mehr Antritt im schweren Gelände, dafür dreht der Motor auf der Piste höher
14/50 (OEM)3,57Standard — die Auslegung über die gesamte Bauzeit von 1983 bis 1992
15/503,33Länger — ruhigere Drehzahl auf Verbindungsetappen, dafür weniger Antritt aus dem Stand

Häufige Fragen zur TT 600

Wie viele Glieder braucht die TT 600 ab Werk?
Einhundertsechzehn, in 520er Teilung. Diese Länge nennen der Kettenradhersteller für die europäischen Modellcodes und die Kettenartikel eines Anbieters mit derselben Jahresspanne übereinstimmend.

Warum finde ich auch die Angabe einhundertzwölf Glieder?
Das ist die amerikanische Ausführung der Jahre 1983 bis 1986. Sie fährt dieselben Zähnezahlen, aber vier Glieder weniger. Für eine europäische Maschine sind einhundertsechzehn richtig.

Passt der Satz auf alle Modellcodes von 1983 bis 1992?
Ja. Der frühe 36A und der spätere 59X unterscheiden sich in Vorderradbremse, Gabel und Öltankposition, nicht aber in der Bestückung des Endantriebs.

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