Husqvarna WRE 125 1994 - 1998
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,85 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die WRE 125 auszeichnet
- Ein Kettensatz nennt die Werkskombination mit Teilenummern: Für das Baujahr 1998 führt ein Anbieter den Satz mit Ritzel R50-32059-13, Kettenrad JTR822.50 und einer DID 520VX3 mit 114 Gliedern — also zeichengleich mit den hier hinterlegten Werten. Ein zweiter Anbieter nennt dieselbe Bestückung für das Baujahr 1994. Damit sind beide Enden der Jahresspanne belegt.
- Der Konfigurator schlägt die Bestückung eines anderen Modells vor: Die Seite deklariert 53 Zähne hinten und schlägt 14/53 mit 125 Gliedern vor. Ihre eigene Fahrzeugliste ordnet die WRE 125 dagegen ausdrücklich dem 13-Zähne-Block zu, gleich zweimal: einmal als »WRE 125 Baujahre:1995-2013« und einmal als »WRE (Bj.94-98)«. Belegt sind 13/50 mit 114 Gliedern — beim Konfigurieren also nicht den Vorschlag übernehmen.
- Die späteren Baujahre wechseln auf 49 Zähne hinten: Ein Kettensatz für die WRE 125 der Modelljahre 2004 und 2005 nennt die Kombination 13-114-49 — ein Zahn weniger hinten und damit rund zwei Prozent länger übersetzt, bei unverändertem Ritzel und unveränderter Kettenlänge. Für die hier abgedeckten Jahre 1994 bis 1998 gelten dagegen die 50. Wer für eine jüngere WRE bestellt, zählt die Zähne am Kettenrad vor dem Kauf nach.
- 520er-Kette an 125 Kubik und zehn PS: Die 520er ist die Teilung, die man sonst an 250er-Enduros findet. Bei zehn PS ist sie deutlich überdimensioniert — Husqvarna hat der WRE schlicht den Antrieb der größeren Geländemodelle mitgegeben. Für den Besitzer heißt das: der Antrieb ist unterfordert, und Verschleiß entsteht hier fast ausschließlich durch Schmutz, nicht durch Last.
- Ein breites Kettenradprogramm für ein kleines Motorrad: Der Shop führt für dieses Modell Ritzel mit 12, 13 und 14 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 53. Damit lässt sich der Charakter weit verschieben — bei zehn PS ist der Spielraum nach oben allerdings begrenzt: eine deutlich längere Übersetzung kostet an Steigungen sofort spürbar Zug.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straßenanteil
OEM ist 13/50 mit 114 Gliedern in 520er-Teilung, also eine Sekundärübersetzung von 3,85. Ritzel gibt es hier mit 12, 13 und 14 Zähnen, Kettenräder von 38 bis 53 — die feinen Schritte laufen über das Kettenrad.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 12/50 | 4,17 | Deutlich kürzer — spürbar mehr Zug im Gelände, kostet Endgeschwindigkeit und braucht eine kürzere Kette |
| 13/52 | 4,00 | Kürzer — mehr Antritt an Steigungen bei unverändertem Ritzel |
| 13/50 (OEM) | 3,85 | Standard — die für die Baujahre 1994 bis 1998 belegte Werksauslegung |
| 14/50 | 3,57 | Länger — ruhiger bei Straßenanteil, kostet bei zehn PS spürbar Zug am Berg |
Häufige Fragen zur WRE 125
Warum passt das 53er-Kettenrad aus dem Konfigurator nicht?
Es gehört nicht zu diesem Modell. Die Fahrzeugliste dieser Seite führt die WRE 125 in zwei getrennten Einträgen — »WRE 125 Baujahre:1995-2013« und »WRE (Bj.94-98)« — jeweils im 13-Zähne-Block, und ein Kettensatz für 1998 nennt Kettenrad JTR822.50. Belegt sind 13/50 mit 114 Gliedern in 520er-Teilung.
Passt der Satz auch auf eine WRE von 2005?
Nicht unverändert. Die späteren Baujahre fahren 13 Zähne vorn und 49 hinten statt 50 — ein Zahn weniger, rund zwei Prozent länger übersetzt. Ritzel, Teilung und Kettenlänge bleiben gleich. Wer sich nicht sicher ist, zählt die Zähne am eingebauten Kettenrad nach, bevor er bestellt.
Wie lange hält ein 520er-Satz an einem Zehn-PS-Motorrad?
Deutlich länger als an einem Motorrad, für das die Teilung ausgelegt ist — vorausgesetzt, der Antrieb wird sauber gehalten. An der WRE entsteht Verschleiß fast ausschließlich durch Sand und Schlamm zwischen Rolle und Bolzen. Nach Geländeausfahrten reinigen, trocknen lassen und schmieren ist hier wirksamer als jede Materialaufwertung.