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KTM 690 Duke /R 2008 - 2012

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KTM 690 Duke /R (2008-2012): 654-ccm-LC4-Einzylinder mit Flüssigkeitskühlung, Vierventilkopf und Keihin-Einspritzung, 64 bis 65 PS bei 7.500/min. Gitterrohrrahmen aus pulverbeschichtetem Chrom-Molybdän-Stahl.

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520er-Teilung · 16/40 · 116 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge116 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die 690 Duke auszeichnet

  • Der größte Serien-Einzylinder seiner Zeit: 654 ccm in einem Zylinder, dazu Einspritzung und Ausgleichswelle: Der LC4 dieser Generation war das, woran sich alle späteren großvolumigen Singles messen mussten. 67 Nm bei 5.500/min sind für einen Einzylinder ein Wort — und genau das, was die Kette aushalten muss.
  • Einzylinder-Lastwechsel als Auslegungsfall: Ein Single trägt sein Drehmoment in einzelnen, harten Stößen ein. Für die Kette bedeutet das höhere Spitzenlasten als bei einem Zweizylinder gleicher Nennleistung — die 520er-Teilung ist hier bereits die untere sinnvolle Grenze, an einer hart gefahrenen Duke lohnt die hochwertigere X-Ring-Ausführung.
  • 148 kg trocken: Das niedrige Gewicht kommt vom Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, in den der Motor mittragend eingebunden ist. Nach jedem Kettenwechsel gehört deshalb die Spurkontrolle dazu: Verspannungen wirken sich an dieser Bauweise direkt aufs Fahrverhalten aus.
  • 16/40 ist bereits kurz übersetzt: Mit 2,50 fährt die 690 Duke ab Werk deutlich kürzer als eine vergleichbare Naked mit Zweizylinder. Das passt zum Supermoto-Charakter der Maschine — auf der Autobahn ist der Motor dafür dauerhaft im oberen Drehzahldrittel unterwegs.
  • Kettenlänge im Blick behalten: Der Datensatz und die Produktseite führen 116 Glieder, viele Zubehörkits liefern dagegen 118 — sie decken zugleich die verwandten Modelle SM 625, SXC 620 und SC ab. Bei einem Fremdkit deshalb vor der Montage abzählen und gegebenenfalls kürzen.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Supermoto

OEM ist 16/40. KTM hat die 690 Duke ab Werk kurz ausgelegt — für die Landstraße ist das genau richtig. Wer regelmäßig längere Autobahnetappen fährt, kann über ein 17er-Ritzel die Drehzahl senken; im Supermoto-Einsatz geht die Richtung stattdessen nach unten.

SetupÜbers.Charakter
15/402,67Kürzer — Supermoto und enge Strecken. Sehr direktes Ansprechen, auf der Autobahn kaum noch fahrbar.
16/40 (OEM)2,50Standard — auf Landstraßenbetrieb abgestimmt, für die meisten Fahrprofile die richtige Wahl.
17/402,35Länger — spürbar ruhigere Autobahndrehzahl. Der Single zieht danach aus niedrigen Drehzahlen zäher durch.

Häufige Fragen zur 690 Duke

116 oder 118 Glieder?
Der Datensatz und die Produktseite führen 116. Zubehörkits, die zugleich SM 625, SXC 620 und SC abdecken, kommen häufig mit 118 Gliedern und müssen entsprechend gekürzt werden. Im Zweifel die alte Kette abzählen.

Reicht eine Standardkette bei 67 Nm?
Für den Gelegenheitsbetrieb ja. Wer die Duke regelmäßig hart bewegt, fährt mit einer X-Ring-Kette besser — der Einzylinder trägt sein Drehmoment in einzelnen Stößen ein, was die Spitzenlast gegenüber einem Mehrzylinder gleicher Leistung erhöht.

Passt der Kettensatz der 690 Duke R?
Ja. Beide Varianten teilen sich Teilung, Zähnezahlen und Kettenlänge; die R unterscheidet sich im Fahrwerk und in der Motorabstimmung, nicht im Antriebsstrang.

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