KTM 690 Duke /R 2013
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 40 Zähne |
| Übersetzung | 2,50 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 690 Duke auszeichnet
- Motor: 690 ccm flüssigkeitsgekühlter LC4-Einzylinder 4T mit SOHC und 4 Ventilen, Keihin-EFI mit Ride-by-Wire. 70 PS bei 7500 U/min und 70 Nm bei 5500 U/min (Standard) / ab Modelljahr 2016 mit 75 PS und 73,5 Nm dank überarbeiteter Steuerung und Auspuff. Mit Doppel-Ausgleichswellen deutlich vibrationsärmer als klassische Single-Konstruktionen — alltagstauglicher Charakter.
- LC4-Plattform: Geteilte Plattform mit der KTM 690 Enduro R und der Husqvarna 701 Enduro / Vitpilen / Svartpilen. Motor, Kettensatz-Spec und viele Komponenten direkt austauschbar. Werkstatt-bekannt und Ersatzteil-Versorgung exzellent — die LC4-Plattform ist weltweit eines der erfolgreichsten Single-Konzepte.
- Verbundrahmen: Chrom-Moly-Stahl-Hauptrahmen mit Aluminium-Heck-rahmen, Motor als mittragendes Element. Leicht (149 kg trocken) und steif zugleich. KTM-typische Trellis-Optik mit sichtbarer Architektur.
- Fahrwerk Duke vs Duke R: Standard-Duke: WP-USD-Gabel 43 mm vorn (Vorspannungs-Verstellung), WP-Mono-Federbein hinten mit einstell-barer Vorspannung. Duke R: WP-USD-Gabel 43 mm voll einstellbar (Druck, Zug, Vorspannung) vorn, WP-Federbein voll einstellbar hinten — Werks-Race-Spec. Brembo-Bremsen sind bei der R-Variante ebenfalls hochwertiger (radial M4-Calliper).
- Bremsen: Brembo-Vierkolben-Schwimmsattel radial montiert an 320-mm-Doppelscheibe vorn (R-Variante mit Brembo M4-Spec), Brembo-Einkolben 240 mm hinten. Bosch-ABS Standard mit Supermoto-Mode ab 2016 (Heck-Abschaltung für Drift-Setups). Top-Spec für Naked-Single-Klasse.
- Supermoto-Charakter: Die 690 Duke ist nicht nur Naked, sondern auch für den Supermoto-Einsatz ausgelegt: 17-Zoll-Räder vorn und hinten, kurzer Radstand, hochwertige Brembo-Vorderradbremse und schaltbarer Heck-ABS. Im Klubsport und auf Asphalt-Kursen konkurrenzfähig — viele Fahrer nutzen sie als Allround-Bike zwischen Daily, Supermoto-Track und Sport-Tour.
Übersetzung anpassen — Naked-Single & Supermoto
OEM ist 16/40 (Übersetzung 2,50). Für Supermoto-Einsatz und engere Bergpässe bringt 15/40 (2,67) deutlich mehr Anzug aus 1./2.-Gang-Kurven — sehr beliebte Anpassung im 690-Duke-Lager, wenig Drehzahl-Penalty bei Reisetempo wegen des LC4-Drehmoments. Wer überwiegend Autobahn-Etappen fährt, kann mit 16/38 (2,38) noch etwas Drehzahl-Ruhe holen — der Single verträgt die längere Über-setzung wegen seiner Drehmoment-Reserve.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/40 | 2,67 | Kürzer — mehr Punch aus engen Kurven, weniger Topspeed. |
| 16/40 (OEM) | 2,50 | Standard — werkseitiger Kompromiss zwischen Anzug und Geschwindigkeit. |
| 16/38 | 2,38 | Länger — mehr Drehzahl-Ruhe auf Autobahn, weniger Anzug. |
Häufige Fragen zur 690 Duke
Welche Kette hat die 690 Duke ab Werk?
520er-Teilung mit 114 Gliedern, X-Ring — KTM-Standard für die LC4-Plattform (geteilt mit 690 Enduro, 701 Enduro/Vitpilen/Svartpilen). Bei 70-75 PS und Naked-Nutzung Standzeit 25-30 Tkm gut erreichbar, mit Z-Ring-Premium-Spec mehr. Im Supermoto-Einsatz und auf Trackdays entsprechend kürzer.
Unterschied 690 Duke und 690 Duke R?
Die R-Variante hat ab Werk: WP-Voll-Einstell-Fahrwerk (Standard nur teilweise einstellbar), Brembo M4-Radial-Calliper (Standard auch radial aber weniger hochwertig), verbesserte Lackierung und Detail-Komponenten (Orange-Akzente am Rahmen, geschmiedete Bremshebel optional). Motor-Leistung war anfangs identisch, ab Modelljahr 2016 hat die R etwas mehr Spitzenleistung (~5 PS) durch optimierte Steuerung. Kettensatz-Spec (520er, 16/40, 114 Glieder) bei beiden identisch.
Lohnt Wechsel auf 525er-Kette?
Nein — KTM hat die 690 Duke für 520er ausgelegt, in der Plattform mit der 690 Enduro und Husqvarna 701 geteilt. Bei 70-75 PS reicht 520er klar, eine 525er wäre überdimensioniert und brächte nur Mehrgewicht in den ungefederten Massen — gerade bei einem Bike mit Supermoto-Charakter unerwünscht. Innerhalb 520er-Spec auf höhere Qualitätsstufe gehen (X-Ring oder Z-Ring Premium) ist die bessere Strategie.