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Kawasaki GPZ 1100 B2 1982

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Kawasaki GPZ 1100 B2 (ZX1100 B2) (ab 1982): ein 1.089 ccm großer, luftgekühlter Reihenvierzylinder mit DOHC-Ventiltrieb und zwei Ventilen pro Zylinder, der 108 PS bei 8.000/min und 95 Nm bei 7.000/min leistet und über eine frühe elektronische Benzineinspritzung versorgt wird. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus Stahl mit luftunterstützter Telegabel vorn und zwei einstellbaren Federbeinen hinten.

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630er-Teilung · 15/40 · 98 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung630
Kettenlänge98 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten40 Zähne
Übersetzung2,67 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 1100 B2 auszeichnet

  • Einspritzung im Jahr 1982: Die B2 war eine der ersten Serienmaschinen mit elektronischer Benzineinspritzung — ein von Bosch abgeleitetes System, geliefert von Nissan. Das war zu dieser Zeit ungewöhnlich und ist bis heute das Merkmal, an dem man die B2 erkennt.
  • 630er-Teilung — die schwerste Klasse: Bei über 100 PS und knapp 240 Kilogramm griff Kawasaki zur 630er-Kette. Diese Teilung ist heute praktisch ausgestorben und war der Standard für die großen Vierzylinder der Siebziger und frühen Achtziger.
  • 40 Zähne hinten, nicht 41: Die B2 fährt ab Werk 15/40. Die Vorgängerin B1 von 1981 und die spätere A1 bis A3 mit Unitrack-Fahrwerk laufen mit 41 Zähnen — bei nahezu identischer Bezeichnung. Der Buchstabe hinter der Typnummer entscheidet über den Kettensatz.
  • Nur 98 Glieder trotz der Größe: Die kurze Kettenlänge ergibt sich aus dem konventionellen Zweiarm-Fahrwerk ohne Umlenkung. Der Wechsel auf Unitrack ab 1983 änderte Schwingenlänge und damit auch die benötigte Kettenlänge.
  • Endloskette als Option: Für die 630er-Teilung gibt es die Kette wahlweise endlos geschlossen oder mit Nietschloss. Die endlose Variante ist die haltbarere Lösung, verlangt bei dieser Baureihe aber in aller Regel den Ausbau der Schwinge.
  • Werksübersetzung ist bei Klassikern das Ziel: Die B2 ist eine Maschine für den originalgetreuen Erhalt. 15/40 bei 630er-Teilung und 98 Gliedern ist die Werksauslegung — Änderungen daran verschieben das Fahrverhalten weg von dem, wofür die Maschine ausgelegt wurde.

Übersetzung anpassen — Klassiker im Originalzustand

OEM ist 15/40 bei 630er-Teilung und 98 Gliedern. Bei einer Maschine dieser Ära ist die Werksauslegung in aller Regel das Ziel: der drehmomentstarke Vierzylinder braucht keine Nachhilfe, und die Verfügbarkeit von Ritzeln und Kettenrädern in 630er-Teilung ist ohnehin überschaubar. Wer dennoch etwas ändern möchte, arbeitet am Kettenrad.

SetupÜbers.Charakter
15/412,73Kürzer — entspricht der Auslegung der B1 und der späteren A1 bis A3 mit Unitrack. Minimal mehr Antritt, dieselbe Kettenlänge.
15/40 (OEM)2,67Standard — die Werksauslegung der B2 von 1982. 98 Glieder in 630er-Teilung.
15/392,60Länger — entspricht der Z1000 K1/K2. Etwas ruhiger bei Reisetempo, verschenkt aber Durchzug im mittleren Bereich.

Häufige Fragen zur GPZ 1100 B2

Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki GPZ 1100 B2?
630. Die Werkslänge sind 98 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 40 hinten. Die 630er-Teilung war der Standard für die großen Kawasaki-Vierzylinder dieser Jahre und ist heute nur noch für Klassiker erhältlich.

Passt ein Kettensatz der GPZ 1100 B1?
Nein, nicht in Werksübersetzung. Die B1 von 1981 fährt hinten 41 statt 40 Zähne. Teilung und Länge stimmen zwar überein, die Übersetzung nicht — und bei einem Klassiker ist gerade das der Punkt.

Was unterscheidet die B2 von der GPZ 1100 A1 bis A3?
Die A-Modelle ab 1983 haben das Unitrack-Fahrwerk mit Zentralfederbein statt der zwei Federbeine der B2. Damit ändern sich Schwinge, Kettenlänge und Kettenradzahn — die Kettensätze sind nicht austauschbar.

Endloskette oder Nietschloss?
Die endlose Kette ist bei 630er-Teilung die haltbarere Lösung, verlangt aber den Ausbau der Schwinge. Wer die Maschine regelmäßig bewegt und selbst wartet, fährt mit einem ordentlich vernieteten Schloss ebenfalls gut.

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