Kawasaki GPZ 500 S 1993 - 1994
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 41 Zähne |
| Übersetzung | 2,56 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GPZ 500 S auszeichnet
- Die A-Reihe fährt 16-Zoll-Räder: Bis 1993 stand die GPZ 500 S vorn wie hinten auf 16 Zoll; erst die EX500D bekam ab 1994 17-Zoll-Räder, eine 37-mm-Gabel und die hintere Scheibenbremse. Wer Teile für die frühe A-Reihe sucht, muss diese Grenze kennen.
- 60 PS aus 498 ccm, ohne Nervosität: Der Twin leistet 60 PS bei 9.800/min, liefert das Drehmomentmaximum aber schon bei 8.500/min. Diese Kombination hat die GPZ zum Dauerläufer für Pendler und Fahrschulen gemacht.
- Achtung bei der Ersatzteilsuche — ER-5 ist ein anderes Motorrad: Kawasaki hat denselben Motor auch in der ER-5 verbaut, dort aber mit anderer Sekundärübersetzung. Kataloge werfen beide gern zusammen: für die GPZ 500 S gilt 16/41, für die ER-5 eine deutlich längere Auslegung mit 17 Zähnen vorn.
- 520er-Kette mit nur 104 Gliedern: Die kurze Kette ist Folge des kompakten Radstands von rund 1.440 mm. 104 Glieder sind wenig — jedes Glied trägt damit anteilig mehr Last, was die regelmäßige Kontrolle des Durchhangs wichtiger macht als an einer langen Reisemaschine.
- Zweiundzwanzig Jahre im Programm: Von 1987 bis 2009 baute Kawasaki den EX500 weiter — in Europa als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Der Antriebsstrang blieb über die gesamte Bauzeit bei 16/41.
Übersetzung anpassen — Alltag und Landstraße
OEM ist 16/41 bei 520er-Teilung und 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,56. Kawasaki hat die GPZ damit lang übersetzt — passend zum durchzugsstarken Twin und zum Pendlereinsatz, für den die Maschine bekannt geworden ist. Änderungen lohnen selten.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/43 | 2,69 | Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und am Berg. Braucht in der Regel eine längere Kette. |
| 16/41 (OEM) | 2,56 | Standard — Kawasakis Werksauslegung, ausgewogen zwischen Landstraße und Reisetempo. |
| 17/41 | 2,41 | Länger — ruhiger auf der Autobahn. Der Twin hat dafür unten herum weniger Reserve, gerade mit Sozius. |
Häufige Fragen zur GPZ 500 S
Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki GPZ 500 S?
520. Werkslänge sind 104 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 41 hinten. Die Ersatzteil-Passliste der Shopseite führt 'GPZ500 S (EX500A1-A6) 87-93' baujahrgenau im 16-Zähne-Block.
Passt der Kettensatz der ER-5?
Nein. Die ER-5 nutzt denselben Motor, aber eine andere Sekundärübersetzung — die Passlisten führen sie mit 17 Zähnen vorn in einem eigenen Block. Der Konfigurator-Vorschlag mit 17/48 auf dieser Seite gehört zur ER-5, nicht zur GPZ.
Was unterscheidet die EX500A von der späteren EX500D?
Die A-Reihe bis 1993 hat 16-Zoll-Räder, eine 36-mm-Gabel und hinten eine Trommelbremse. Ab 1994 kam mit der EX500D die hintere Scheibenbremse, 17-Zoll-Räder und eine 37-mm-Gabel. Der Kettensatz blieb mit 16/41 und 104 Gliedern unverändert.
Ist die GPZ 500 S dasselbe Motorrad wie die Ninja 500R?
Ja. EX500 ist der interne Typcode; in Europa lief die Maschine als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Antriebsstrang und Kettensatz sind identisch.