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Kawasaki GPZ 500 S 1997

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Kawasaki GPZ 500 S (1997-2005): ein 498 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin mit zwei obenliegenden Nockenwellen, acht Ventilen und 74,0 × 58,0 mm Bohrung und Hub, der 60 PS bei 9.800/min leistet und 46 Nm bei 8.500/min abgibt. Getragen wird das Ganze von einem Doppelschleifenrahmen aus hochfestem Stahl.

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520er-Teilung · 16/41 · 104 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge104 Glieder
Ritzel vorn16 Zähne
Kettenrad hinten41 Zähne
Übersetzung2,56 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die GPZ 500 S auszeichnet

  • Zweiundzwanzig Jahre im Programm: Von 1987 bis 2009 baute Kawasaki den EX500 nahezu unverändert weiter — in Europa als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Wenige Motorräder haben eine so lange, konstante Bauzeit.
  • 60 PS aus 498 ccm, ohne Nervosität: Der Twin leistet 60 PS bei 9.800/min, liefert das Drehmomentmaximum aber schon bei 8.500/min. Diese Kombination macht die GPZ zum idealen Einsteiger-Sportler: genug Leistung, aber keine Zicken.
  • Achtung bei der Ersatzteilsuche — ER-5 ist ein anderes Motorrad: Kawasaki hat denselben Motor auch in der ER-5 verbaut, dort aber mit anderer Sekundärübersetzung. Kataloge werfen beide gern zusammen. Für die GPZ 500 S gilt 16/41, für die ER-5 eine längere Auslegung.
  • 520er-Kette mit nur 104 Gliedern: Die kurze Kette ist Folge des kompakten Radstands. 104 Glieder sind wenig — jedes Glied trägt damit anteilig mehr Last, was die regelmäßige Kontrolle des Durchhangs wichtiger macht als an einer langen Reisemaschine.
  • Ein Dauerläufer mit hoher Laufleistung: Die GPZ 500 S ist als Pendler- und Fahrschulmotorrad bekannt geworden. Bei diesem Einsatzprofil sammeln sich sehr viele Lastwechsel bei niedrigem Tempo — genau das Verschleißmuster, das Kettenräder frühzeitig hakenförmig werden lässt.

Übersetzung anpassen — Alltag und Landstraße

OEM ist 16/41 bei 520er-Teilung und 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,56. Kawasaki hat die GPZ damit lang übersetzt — passend zum durchzugsstarken Twin und zum Pendlereinsatz, für den die Maschine bekannt ist. Änderungen lohnen selten.

SetupÜbers.Charakter
16/432,69Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und am Berg. Braucht in der Regel eine längere Kette.
16/41 (OEM)2,56Standard — Kawasakis Werksauslegung, ausgewogen zwischen Landstraße und Reisetempo.
17/412,41Länger — ruhiger auf der Autobahn. Der Twin hat dafür unten herum weniger Reserve, gerade mit Sozius.

Häufige Fragen zur GPZ 500 S

Welche Kettenteilung fährt die Kawasaki GPZ 500 S?
520. Werkslänge sind 104 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 41 hinten. Mehrere unabhängige Kettensätze führen genau diese Bestückung für die Baujahre 1994 bis 2005.

Passt der Kettensatz der ER-5?
Nein. Die ER-5 nutzt denselben Motor, aber eine andere Sekundärübersetzung — die Passlisten führen sie mit 17 Zähnen vorn in einem eigenen Block. Wer nach Motor statt nach Modell auswählt, greift hier daneben.

Ist die GPZ 500 S dasselbe Motorrad wie die Ninja 500R?
Ja. EX500 ist der interne Typcode; in Europa lief die Maschine als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Antriebsstrang und Kettensatz sind identisch.

Warum ist die Kette so kurz?
Wegen des kompakten Radstands von rund 1.435 mm. 104 Glieder sind für ein 500er-Motorrad wenig — deshalb sollte der Durchhang eher öfter als seltener geprüft werden, gemessen bei entlastetem Hinterrad.

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