Kawasaki GPZ 500 S 1995 - 1996
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 104 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 41 Zähne |
| Übersetzung | 2,56 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die GPZ 500 S auszeichnet
- Die D-Generation ab 1994: 1994 bekam die EX500 17-Zoll-Räder, eine 37-mm-Gabel und hinten eine Scheibenbremse statt der Trommel der A-Reihe. Der Kettensatz blieb dabei unverändert bei 16/41 — die Änderungen betrafen Fahrwerk und Verkleidung.
- 60 PS, aber Drehmoment schon bei 8.500/min: Der Twin liefert seine 46 Nm früh und gleichmäßig. Das macht die GPZ zum unaufgeregten Alltagsmotorrad und schont zugleich den Antrieb: keine harten Lastspitzen, wie sie kurzhubige Vierzylinder produzieren.
- Der Shop-Konfigurator schlägt hier die falsche Bestückung vor: 17/48 mit 112 Gliedern gehören zur ER-5, die denselben Motor nutzt. Für die GPZ 500 S gilt 16/41 mit 104 Gliedern — das ist eine ganze Übersetzungsstufe Unterschied und eine deutlich andere Kettenlänge.
- 104 Glieder sind wenig: Der kompakte Radstand von rund 1.435 mm führt zu einer sehr kurzen Kette. Jedes einzelne Glied trägt damit anteilig mehr Last — regelmäßige Durchhangkontrolle lohnt hier mehr als an einer langen Reisemaschine.
- Kilometerfresser mit Fahrschulvergangenheit: Viele Exemplare haben ein Leben aus Lastwechseln bei niedrigem Tempo hinter sich. Genau dieses Profil lässt Kettenräder hakenförmig einlaufen, lange bevor die Kette selbst an ihrer Verschleißgrenze ist.
Übersetzung anpassen — Alltag und Landstraße
OEM ist 16/41 bei 520er-Teilung und 104 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 2,56. Kawasaki hat die GPZ damit lang übersetzt — passend zum durchzugsstarken Twin und zum Pendlereinsatz. Änderungen lohnen selten, im Soziusbetrieb ist ein Zahn mehr hinten aber eine ehrliche Option.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 16/43 | 2,69 | Kürzer — mehr Antritt im Stadtverkehr und mit Sozius. Braucht in der Regel zwei Glieder mehr Kette. |
| 16/41 (OEM) | 2,56 | Standard — Kawasakis Werksauslegung für die gesamte D-Generation von 1994 bis 2005. |
| 17/41 | 2,41 | Länger — ruhiger auf der Autobahn. Der Twin hat dafür unten herum weniger Reserve, gerade voll beladen. |
Häufige Fragen zur GPZ 500 S
Welche Kettenteilung fährt die GPZ 500 S der D-Generation?
520. Werkslänge sind 104 Glieder bei 16 Zähnen vorn und 41 hinten. Die Passliste dieser Seite führt 'GPZ500 S (EX500D1-D12) 94-05' baujahrgenau im 41-Zähne-Block.
Warum schlägt der Konfigurator 17/48 vor?
Weil dieser Vorschlag zur ER-5 gehört, die denselben Motor nutzt, aber länger übersetzt ist. Für die GPZ 500 S gilt 16/41 mit 104 Gliedern. Die Ersatzteil-Passliste derselben Seite trennt beide Modelle korrekt.
Unterscheidet sich der Kettensatz der A-Reihe bis 1993?
Nein. Auch die EX500A fährt 16/41 mit 104 Gliedern in 520er-Teilung. Unterschiedlich sind Gabel, Radgrößen und die Hinterradbremse — die A hat dort noch eine Trommel.
Ist die GPZ 500 S dasselbe Motorrad wie die Ninja 500R?
Ja. EX500 ist der interne Typcode; in Europa lief die Maschine als GPZ 500 S, in Nordamerika als Ninja 500R. Antriebsstrang und Kettensatz sind identisch.