SWM SM 500 R 2016 - 2017
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 108 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 42 Zähne |
| Übersetzung | 2,80 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die SM 500 R auszeichnet
- Zwei Quellen nennen dieselbe Bestückung: Ein Kettenradhersteller und ein Kettensatzanbieter nennen für die SM 500 R übereinstimmend fünfzehn Zähne am Ritzel, 42 am Kettenrad und eine 520er Kette mit 108 Gliedern. Daraus ergibt sich eine Sekundärübersetzung von 2,80.
- Lang übersetzt für ein Supermoto: 2,80 ist für eine Maschine mit Geländeherkunft eine bemerkenswert lange Auslegung. Sie hält den Einzylinder bei Landstraßentempo aus der Drehzahlspitze heraus und verlangt im Gegenzug beim Anfahren etwas mehr Kupplungsarbeit, als man es von der Enduro-Schwester kennt.
- Bohrung größer als Hub: 97 Millimeter Bohrung stehen 67,8 Millimetern Hub gegenüber. Das ist eine ausgesprochen kurzhubige Auslegung, wie sie im Geländesport üblich ist und die dem Einzylinder Drehfreude erlaubt, die man ihm bei 501 Kubikzentimetern nicht ohne Weiteres zutraut.
- Knapp dreiundsechzig Zentimeter Kettenweg: Hinter den 108 Gliedern steckt ein Wellenabstand von rechnerisch etwa 627 Millimetern. Der Radstand liegt bei 1.485 Millimetern, der Abstand zwischen den Wellen also bei gut vierzig Prozent davon.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen kurvige Passagen
Ab Werk laufen 15/42, also eine Sekundärübersetzung von 2,80. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 13 bis 17 und Kettenräder von 38 bis 53 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 14/42 | 3,00 | Kürzer — mehr Antritt in engen Kehren, dafür läuft der Motor auf der Geraden höher |
| 15/42 (OEM) | 2,80 | Standard — die Werksauslegung für den gemischten Straßenbetrieb |
| 16/42 | 2,63 | Länger — deutlich ruhiger bei Reisetempo, träger aus dem Drehzahlkeller |
Häufige Fragen zur SM 500 R
Welche Teilung hat die Kette der SM 500 R?
Eine 520er. Der Abstand zwischen zwei Kettenbolzen beträgt damit 15,875 Millimeter — die gängige Größe für Maschinen dieser Hubraumklasse. Beide geprüften Quellen nennen übereinstimmend diese Teilung.
Warum ist die Übersetzung so lang für eine Geländemaschine?
Weil es keine mehr ist. Die SM-Ausführung läuft auf Siebzehnzoll-Straßenrädern mit deutlich kleinerem Abrollumfang als eine Enduro mit 21 Zoll vorn. Bei gleicher Übersetzung wäre sie damit merklich kürzer übersetzt als beabsichtigt.
Passt der Satz auch auf die RS 500 R?
Nein. Die Enduro-Ausführung derselben Baureihe fährt eine andere Bestückung und eine andere Kettenlänge. Wer sich nicht sicher ist, welche Maschine vor ihm steht, achtet auf die Radgrößen: 17 Zoll rundum ist die Supermoto.