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Suzuki TS 125 R 1994 - 1996

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Suzuki TS 125 R SF15A (1994-1996): ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 124 Kubikzentimetern und Membraneinlass ins Kurbelgehäuse, dazu ein Sechsganggetriebe und in der offenen japanischen Ausführung 22 PS bei 9.500 Umdrehungen. Getragen wird das Ganze von einer Upside-down-Gabel mit 41 Millimetern und einem Zentralfederbein hinten.

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520er-Teilung · 12/39 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (Kettensatz)

Kettenteilung520
Werksausführung428er-Teilung — dieser Satz ist ein 520er-Umbau
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn12 Zähne
Kettenrad hinten39 Zähne
Übersetzung3,25 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die TS 125 R auszeichnet

  • Dieser Satz ist ein Umbau auf die breitere Kettengröße: Ab Werk fährt die TS 125 R eine 428er Kette mit 15 Zähnen vorn und 50 hinten. Der hier gelistete Satz mit 12 zu 39 auf 106 Gliedern gehört zu einem dokumentierten Umbau auf 520er Teilung. Zwei spanische Kettensatz-Anbieter führen ihn unter der Bezeichnung TS 125 R Conversion 520 für die Jahre 1990 bis 1994.
  • Die Werksbestückung steht im japanischen Datenblatt: Suzuki nennt für die TS125R eine Kette der Größe 428 mit 15 Zähnen am Ritzel und 50 am Kettenrad. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von 3,33. Der Umbausatz kommt mit 12 zu 39 auf 3,25 und liegt damit dicht daneben — der Unterschied liegt in der Kettengröße, nicht in der Auslegung.
  • Die Umbaukette ist breiter und länger zugleich: Ein Glied der Werkskette misst 12,7 Millimeter, eines der 520er dagegen 15,875. Die 520er baut also nicht nur breiter, sondern auch länger — deshalb genügen 106 Glieder, wo die Werkskette 130 braucht. Für den Umbau sind Ritzel und Kettenrad in der neuen Größe zwingend, mischen lässt sich das nicht.
  • Ein Zweitakter mit Wasserkühlung und Membraneinlass: Der Einzylinder wird flüssigkeitsgekühlt und saugt über Membranventile direkt ins Kurbelgehäuse an. In der offenen japanischen Ausführung leistet er 22 PS bei 9.500 Umdrehungen; die deutschen Modelle waren auf die damalige Leistungsgrenze für Leichtkrafträder gedrosselt.
  • Sechshundertfünfunddreißig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 12 zu 39 und 106 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 635 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Mit der Werkskette in 428er Teilung sind es bei 15 zu 50 rund 615 Millimeter — beide Bestückungen überbrücken also praktisch dieselbe Strecke.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Straße

Der Satz ist ein 520er-Umbau mit 12/39 auf 106 Gliedern. Ab Werk fährt die Maschine 15/50 in 428er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 12 bis 16 und Kettenräder von 39 bis 53 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
12/413,42Kürzer — rund fünf Prozent mehr Drehzahl, mehr Antrieb in engem Gelände
12/39 (Umbau)3,25Die Auslegung dieses 520er-Satzes
13/393,00Länger — gut acht Prozent weniger Drehzahl auf der Straße

Häufige Fragen zur TS 125 R

Warum weicht die Kettengröße von der Werksangabe ab?
Suzuki hat die TS 125 R ab Werk mit einer 428er Kette und 15 zu 50 Zähnen ausgeliefert. Der hier gelistete Satz baut auf die breitere 520er Größe um — eine im Zubehörhandel seit Langem geführte Umrüstung. Ritzel, Kettenrad und Kette gehören dabei zwingend zusammen.

Was ändert sich am Fahrverhalten durch den Umbau?
An der Übersetzung fast nichts. Die Werksauslegung liegt bei 3,33, der Umbausatz bei 3,25 — das sind gut zweieinhalb Prozent. Die breitere Kette hat mehr Material im Gelenk und trägt dafür etwas mehr Gewicht.

Kann ich zurück auf die Werksteilung?
Ja, dafür braucht es einen kompletten 428er-Satz mit 15 Zähnen vorn, 50 hinten und einer Kette mit 130 Gliedern. Einzelne Teile lassen sich zwischen den beiden Größen nicht mischen, weil Kettenbreite und Zahnprofil unterschiedlich sind.

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