Yamaha WR 450 F 2021
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,85 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die WR 450 F auszeichnet
- Was 2021 wirklich neu war: Neuer, kompakterer Zylinderkopf mit auf 14,5 Grad verkleinertem Ventilwinkel, 13,0 statt 12,8:1 Verdichtung, neuer Kolben mit reibungsarmen Ringen, längeres Pleuel und schärfere Nockenprofile. Der Zylinderkopf allein wurde 310 Gramm leichter.
- Rahmen neu abgestimmt: Wandstärken an Hauptholmen und Motorwiege, Motoraufnahmen, obere Gabelbrücke und Vorderachse wurden überarbeitet — es ging um das Flexverhalten, nicht um eine neue Bauart.
- Spürbar stärkere Vorderbremse: Die Sattelkolben wuchsen von 22,65 auf 25,4 mm, die Belagfläche um ein Viertel. Für eine Enduro mit 119 Kilogramm ist das ein deutlicher Zugewinn.
- Kein Generationswechsel: 2021 war eine umfangreiche Überarbeitung innerhalb der bestehenden Linie. Die eigentlichen Plattformsprünge liegen bei 2016 mit dem Vierventilmotor und bei 2019 mit neuem Rahmen und Power-Tuner-App.
- Wide-Ratio-Fünfganggetriebe: Fünf Gänge, aber weiter gespreizt als bei der Motocross-YZ 450 F: erster und dritter Gang kürzer, fünfter länger. Dazu größere Zahnflanken für gleichmäßigere Lastverteilung.
- Race-Spezifikation ohne Straßenzulassung: Yamaha liefert die WR 450 F ausdrücklich nur für geschlossene Strecken, Privatgelände und Veranstaltungen ohne Zulassungspflicht aus.
Übersetzung anpassen — Enduro und Gelände
OEM ist 13/50 bei 520er-Teilung und 114 Gliedern, also 3,85. Die Bestückung gilt seit Modelljahr 2016 unverändert und blieb auch beim Update 2024 gleich — nur die Baujahre bis 2015 fuhren 14/47. Wer viel im engen Gelände unterwegs ist, bleibt beim Serienmaß und nutzt ohnehin überwiegend zweiten und dritten Gang; für offene Pisten lohnt eine leichte Verlängerung.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/52 | 4,00 | Kürzer — rund vier Prozent, für Bergenduro und sehr technisches Terrain. Nur das Kettenrad wird getauscht. |
| 13/50 (OEM) | 3,85 | Standard — seit 2016 unverändert und für den Enduro-Einsatz bereits kurz ausgelegt. |
| 14/50 | 3,57 | Länger — knapp acht Prozent für offene Pisten und lange Transportetappen. Bei einem ganzen Zahn vorn sollte die Kettenlänge geprüft werden. |
Häufige Fragen zur WR 450 F
Passt der Kettensatz meiner 2019er auch auf die 2021er?
Ja. Beide fahren 520er-Teilung mit 13 Zähnen vorn, 50 hinten und 114 Gliedern. Diese Bestückung gilt seit dem Modelljahr 2016 und blieb auch beim Update 2024 unverändert. Nur die Baujahre bis 2015 fuhren abweichend 14/47.
Warum hat die WR nur fünf Gänge, und ist das Getriebe wie in der YZ 450 F?
Fünf Gänge, aber bewusst weiter gespreizt als bei der Motocross-Version: kürzerer erster und dritter Gang für technisches Gelände, längerer fünfter für schnelle Passagen. Die Zahnräder haben zudem größere Flanken für eine gleichmäßigere Lastverteilung.
Ist die Serienübersetzung fürs Enduro schon richtig?
In der Regel ja. 13/50 ist bereits kurz ausgelegt und für enges Gelände ein guter Ausgangspunkt — dort arbeitet man ohnehin meist im zweiten und dritten Gang. Wer viel auf offenen Pisten fährt, greift zu 13/48 oder 14/50.