Yamaha YZ 450 FX 2016 - 2020
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 114 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 50 Zähne |
| Übersetzung | 3,85 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die YZ 450 FX auszeichnet
- Cross-Country, nicht Motocross: Die FX sitzt bewusst zwischen der reinrassigen YZ 450 F und der langübersetzten WR 450 F. Zielgruppe sind GNCC und Hare Scramble, nicht die MX-Strecke.
- Wide-Ratio-Getriebe: Fünf Gänge wie die Motocross-Version, aber mit rund 30 Prozent größerer Spreizung: der erste Gang ist vierzehn Zähne kürzer, der fünfte fünf Zähne länger. Die FX braucht deshalb keine sechs Gänge, sondern einen anderen Zuschnitt.
- Ab Werk geländefertig: Elektrostarter, Seitenständer, O-Ring-Kette, verlängerte Kühler und eine 160-Watt-Lichtmaschine statt 95 Watt. Bis Baujahr 2018 saß zusätzlich ein Kickstarter daneben.
- 18 Zoll hinten: Wo die Motocross-YZ 450 F ein 19-Zoll-Rad fährt, hat die FX ein 18-Zoll-Rad mit 120/90er-Reifen. Mehr Gummi bedeutet mehr Durchschlagsreserve im Wurzelgelände.
- Weicher abgestimmt: Gabelfedern mit 4,5 statt 5,0 N/mm, angepasstes Valving, zwei Prozent mehr Schwungmasse und eine vollständig statt zu 88 Prozent ausgewuchtete Ausgleichswelle — alles auf ruhigen Lauf bei niedriger Drehzahl gerichtet.
- Zäsur 2019: Zum Modelljahr 2019 bekam die FX einen komplett neuen Motor und Rahmen, die Power-Tuner-App und eine Lithium-Ionen-Batterie. Der Kickstarter entfiel ersatzlos und lässt sich nicht nachrüsten.
Übersetzung anpassen — Gelände und Cross-Country
OEM ist 13/50 bei 520er-Teilung und 114 Gliedern — und das gilt über die gesamte Spanne von 2016 bis 2020, obwohl 2019 Motor und Rahmen komplett gewechselt wurden. Die zwei zusätzlichen Zähne gegenüber der Motocross-YZ 450 F arbeiten mit dem Wide-Ratio-Getriebe zusammen: kürzere untere Gänge plus kürzere Sekundärübersetzung geben Reserve bei Schritttempo, der lange fünfte Gang fängt den Verlust an Spitze wieder auf.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/51 | 3,92 | Kürzer — für enge, technische Waldstrecken. Yamaha selbst geht bei späteren Modelljahren werksseitig diesen Weg, weil erster und zweiter Gang spürbar gewinnen und die Maschine seltener abwürgt. |
| 13/50 (OEM) | 3,85 | Standard — Yamahas Cross-Country-Auslegung, unverändert über beide Generationen dieses Zeitraums. |
| 13/49 | 3,77 | Länger — rückt die FX auf die Übersetzung der Motocross-Version und passt für offene, schnelle Wiesen- und Wüstenstrecken. |
Häufige Fragen zur YZ 450 FX
Passt der Kettensatz der YZ 450 FX auch auf die Motocross-YZ 450 F?
Nicht unverändert. Die FX fährt ab Werk 13/50, die YZ 450 F derselben Jahre 13/48 bis Baujahr 2018 und 13/49 ab 2019. Teilung und Gliederzahl stimmen mit 520 und 114 zwar überein, das Kettenrad hat aber eine andere Zähnezahl — und die FX hat zusätzlich ein 18-Zoll-Rad statt 19 Zoll.
Ändert sich der Kettensatz zwischen 2016 und 2020?
Nein. Obwohl die FX zum Modelljahr 2019 einen komplett neuen Motor und Rahmen bekam, blieb die Sekundärübersetzung bei 13/50 mit 114 Gliedern in 520er-Teilung. Eine Werksänderung auf 51 Zähne hinten kam erst deutlich später.
Warum ist die FX ab Werk kürzer übersetzt als die Motocross-Version?
Weil sie fürs Gelände ausgelegt ist. Die zwei zusätzlichen Zähne hinten wirken zusammen mit dem weiter gespreizten Getriebe: mehr Reserve bei Schritttempo und weniger Abwürgeneigung in technischem Terrain. Auf der MX-Strecke wäre das zu kurz.