Yamaha SR 500 1991 - 2000
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 428 |
|---|---|
| Kettenlänge | 130 Glieder |
| Ritzel vorn | 20 Zähne |
| Kettenrad hinten | 55 Zähne |
| Übersetzung | 2,75 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die SR 500 auszeichnet
- Der Wechsel auf die schmale Kette kam 1991: Bis 1990 fuhr die SR 500 sechzehn Zähne vorn und zweiundvierzig hinten auf einer 530er Kette mit hundertzwei Gliedern. Ab 1991 stellte Yamaha auf zwanzig zu fünfundfünfzig in 428er Teilung mit hundertdreißig Gliedern um. Das Werksdatenblatt nennt für diese Ausführung eine Sekundärübersetzung von 2,750 — und 55 geteilt durch 20 ergibt genau diesen Wert.
- Zwanzig Zähne vorn sind hier kein Datenfehler: Ein Ritzel mit zwanzig Zähnen wirkt an einem Fünfhunderter ungewöhnlich groß. Es ist die Folge der schmalen Kette. Der Teilkreisdurchmesser eines Ritzels hängt an Teilung und Zähnezahl zugleich: zwanzig Zähne in 428er Teilung ergeben rund 81 Millimeter, sechzehn Zähne in 530er Teilung ebenfalls rund 81. Das Ritzel baut also praktisch gleich groß, es hat nur mehr und kleinere Zähne. Die Werksangabe nennt Ritzel und Kettenrad ausdrücklich mit zwanzig und fünfundfünfzig Zähnen.
- Vierhundertachtundzwanzig ist die Werksteilung: Die 428er Kette ist für diese Ausführung ab Werk vorgesehen. Erkennbar ist das auch daran, dass Zubehöranbieter für die Baujahre 91 bis 00 ausdrücklich Umbausätze auf 520er Teilung anbieten — ein Umbau setzt voraus, dass die Werksauslegung eine andere ist.
- Zweiunddreißig PS aus einem halben Liter: Der langhubige Einzylinder mit 87 Millimetern Bohrung bei 84 Millimetern Hub leistet 32 PS bei 6.500 Umdrehungen und liefert sein Drehmomentmaximum von 36 Newtonmetern schon bei 5.500. Zusammen mit dem Radstand von 1.410 Millimetern und 153 Kilogramm Trockengewicht ergibt das die Eckdaten, die diese Baureihe über zwei Jahrzehnte getragen haben.
Übersetzung anpassen — Werkszustand gegen Feinabstimmung
OEM ist 20/55, das ergibt eine Sekundärübersetzung von 2,75. Der Shop führt für dieses Modell Ritzel mit neunzehn und zwanzig Zähnen sowie Kettenräder mit fünfundfünfzig und sechsundfünfzig — die Werksbestückung ist damit bereits die längste lieferbare Kombination, Änderungen gehen ausschließlich in Richtung kürzer.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 19/55 | 2,89 | Kürzer — mehr Antritt aus dem Drehzahlkeller. Ein Zahn weniger vorn sind gut fünf Prozent. |
| 20/56 | 2,80 | Leicht kürzer — die feinere Stufe. Ein Zahn mehr hinten sind knapp zwei Prozent. |
| 20/55 (OEM) | 2,75 | Standard — die Werksauslegung der Baujahre 1991 bis 2000 und zugleich die längste im Sortiment dieser Seite. |
Häufige Fragen zur SR 500
Passt der Satz auch auf eine SR 500 von 1985?
Nein. Bis 1990 fuhr die SR 500 eine 530er Kette mit hundertzwei Gliedern und der Bestückung sechzehn zu zweiundvierzig. Die Ausführung ab 1991 hat eine völlig andere Auslegung.
Warum eine so schmale Kette an einem Fünfhunderter?
Yamaha hat die Baureihe mit dem Modelljahr 1991 auf die schmalere Teilung umgestellt und dafür Ritzel und Kettenrad mit deutlich mehr Zähnen ausgeführt. Weil der Teilkreisdurchmesser an Teilung und Zähnezahl zugleich hängt, bauen die Zahnräder dabei kaum größer als vorher. Die Sekundärübersetzung von 2,750 steht so im Werksdatenblatt.
Lässt sich länger übersetzen?
Auf dieser Seite nicht. Zwanzig Zähne sind ab Werk schon das größte lieferbare Ritzel und fünfundfünfzig das kleinste Kettenrad — die Werksbestückung ist damit bereits die längste Kombination im Sortiment.