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Yamaha FZR 600 1989 - 1991

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Yamaha FZR 600 (3RG/3RH) (1989-1991): ein 599 ccm großer, flüssigkeitsgekühlter Reihenvierzylinder mit DOHC-Ventiltrieb und 16 Ventilen aus der Genesis-Baureihe, der 91 PS bei 10.500/min und 65,7 Nm bei 8.500/min leistet. Getragen wird das Ganze von einem Deltabox-Rahmen aus Stahl, in dem der Motor nach vorn geneigt sitzt — Yamahas Genesis-Konzept zur Schwerpunktabsenkung.

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530er-Teilung · 15/46 · 106 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung530
Kettenlänge106 Glieder
Ritzel vorn15 Zähne
Kettenrad hinten46 Zähne
Übersetzung3,07 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die FZR 600 auszeichnet

  • Genesis heißt geneigter Zylinderblock: Yamaha kippte den Motorblock um 45 Grad nach vorn und führte die Ansaugwege gerade von oben zu. Das senkte den Schwerpunkt und gab dem Deltabox-Rahmen den nötigen Bauraum — der Ursprung der modernen Supersport-Architektur.
  • 91 PS aus 599 ccm im Jahr 1989: Die FZR 600 war bei ihrem Erscheinen eine der stärksten 600er überhaupt. Die Leistung liegt hoch, das Drehmomentmaximum bei 8.500/min — die Maschine lebt von Drehzahl.
  • Stahl-Deltabox, nicht Aluminium: Anders als die größere FZR 1000 bekam die 600er einen Deltabox-Rahmen aus Stahl. Das war eine Kostenentscheidung und macht die Maschine geringfügig schwerer, tut der Steifigkeit aber keinen Abbruch.
  • 530er-Teilung als Zeitstandard: Supersportler der späten Achtziger fuhren durchweg 530er-Ketten. Erst mit den Neunzigern setzte sich die leichtere 525er durch. Für die FZR 600 der Baujahre 1989 bis 1991 ist 530 die richtige und einzige Teilung.
  • 3RG und 3RH sind dieselbe Bestückung: Die beiden Typcodes bezeichnen Markt- und Ausstattungsvarianten derselben Generation. Beide laufen mit 15 Zähnen vorn und 46 hinten auf 106 Gliedern.
  • Ab 1992 andere Kettenradzahn: Die überarbeitete FZR 600 der Baujahre 1992 und 1993 (3HE) fährt hinten 45 statt 46 Zähne. Wer den Kettensatz nach Modellname statt nach Typcode kauft, holt sich leicht die falsche Übersetzung.

Übersetzung anpassen — Landstraße und Trackday

OEM ist 15/46 bei 530er-Teilung und 106 Gliedern. Die Werksauslegung passt zu einem Motor, der oben lebt: auf der Landstraße geht sie gut auf, auf engen Kursen wirkt sie eher lang. Wer die Maschine überwiegend auf kurvigen Strecken bewegt, findet hinten schnell Vortrieb.

SetupÜbers.Charakter
15/473,13Kürzer — mehr Antritt aus engen Kurven und beim Herausbeschleunigen. Die Kettenlänge bleibt in der Regel bei 106 Gliedern.
15/46 (OEM)3,07Standard — die Werksauslegung der Baujahre 1989 bis 1991 mit den Typcodes 3RG und 3RH. 106 Glieder.
16/462,88Länger — nimmt Drehzahl bei Reisetempo heraus. An einem Motor, der sein Drehmoment bei 8.500/min hat, kostet das spürbar Durchzug.

Häufige Fragen zur FZR 600

Welche Kettenteilung fährt die Yamaha FZR 600 von 1989 bis 1991?
530. Die Werkslänge sind 106 Glieder bei 15 Zähnen vorn und 46 hinten. Das gilt für die Typcodes 3RG und 3RH; die spätere 3HE von 1992 bis 1993 fährt 45 Zähne hinten.

Passt ein Kettensatz der FZR 600R?
Nicht ungeprüft. Die FZR 600R der Neunziger ist eine eigenständige Weiterentwicklung mit abweichender Bestückung. Maßgeblich ist immer der Typcode auf dem Rahmenschild, nicht der Modellname.

Lohnt sich eine Umrüstung auf 525?
Technisch machbar, praktisch selten sinnvoll. Der Gewichtsvorteil ist gering, und es müssen Ritzel, Kettenrad und Kette gemeinsam getauscht werden. Für den Originalzustand einer FZR 600 ist die 530er die stimmige Wahl.

Wie oft muss die Kette nachgespannt werden?
Alle 500 bis 1.000 Kilometer den Durchhang kontrollieren. Bei einer Maschine dieses Alters lohnt zusätzlich der Blick auf die Ritzelaufnahme und die Dämpfergummis im Hinterrad — ausgeschlagene Gummis lassen auch einen neuen Satz unruhig laufen.

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