Yamaha FZR 600 1994 - 1999
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 108 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,13 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FZR 600 R auszeichnet
- Die R ist nicht die 3HE mit neuer Verkleidung: Yamaha hat 1994 Rahmen und Schwinge neu aufgelegt und das Fahrwerk voll einstellbar gemacht. Auch die Sekundärübersetzung ist eine andere: die Vorgängerjahrgänge fahren 15/46 beziehungsweise 15/45 mit 106 Gliedern, die R 15/47 mit 108.
- Drei Modellcodes, eine Bestückung: 4JH ist die offene Version, 4MH die auf 34 PS gedrosselte, 4MM die Ausführung für Österreich, Schweiz und Schweden. Am Kettensatz ändert die Drosselung nichts — alle drei fahren 15/47 mit 108 Gliedern.
- 530er-Teilung an einem 600er: Yamaha hat der FZR die schwere 530er-Kette gelassen, während die Supersportler der folgenden Generation auf 525 abgerüstet wurden. Das ist reichlich dimensioniert für 98 PS und einer der Gründe, warum diese Antriebe bei ordentlicher Pflege hohe Laufleistungen erreichen.
- US-Version fährt anders: Der amerikanische FZR600R läuft mit 15/45 und 106 Gliedern, das sind 3,00 statt 3,13. Wer einen Kettensatz aus US-Beständen kauft, bekommt eine längere Übersetzung und zwei Glieder zu wenig.
- Vierkolben-Festsättel und 298er-Scheiben: Die Bremsanlage stammt bereits aus dem Sportbereich. ABS gab es in keinem Baujahr, weder serienmäßig noch gegen Aufpreis — bei der Fahrwerksabstimmung lohnt es sich deshalb, den Kettendurchhang im Blick zu behalten.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn
OEM ist 15/47 bei 530er-Teilung und 108 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von 3,13. Yamaha hat die R gegenüber den Vorgängerjahrgängen bewusst kürzer ausgelegt. Diese Seite führt Ritzel mit 15 bis 18 Zähnen; hinten stehen unter anderem 46, 47 und 48 Zähne zur Wahl.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/48 | 3,20 | Kürzer — noch etwas mehr Antritt aus engen Kehren, kostet oben Endgeschwindigkeit |
| 15/47 (OEM) | 3,13 | Standard — Yamahas Werksauslegung für die 4JH und 4MM der Baujahre ab 1994 |
| 16/47 | 2,94 | Länger — niedrigere Drehzahl auf der Autobahn, ungefähr die Auslegung der US-Version |
Häufige Fragen zur FZR 600 R
Welcher Kettensatz gehört auf die FZR 600 R?
Eine 530er-Kette mit 108 Gliedern, 15 Zähne vorn und 47 hinten. Ein iRiS-Kettensatz, der ausdrücklich für die Typen 4JH und 4MM der Baujahre 1994 bis 1999 geführt wird, nennt genau diese Werte, und die Artikel-Deklaration dieser Seite deckt sich damit.
Warum nennen amerikanische Quellen 15/45 mit 106 Gliedern?
Weil der US-Markt eine andere Auslegung bekam. Das dortige Datenblatt gibt die Sekundärübersetzung mit 45/15 und die Kette mit 530, 106 Gliedern an. Für die europäischen Modellcodes 4JH und 4MM gilt 15/47 mit 108 Gliedern.
Passt der Kettensatz der älteren FZR 600?
Nein. Die Jahrgänge 1989 bis 1991 fahren 15/46, die Jahrgänge 1992 und 1993 15/45 — beide mit nur 106 Gliedern. Die Kette der R ist zwei Glieder länger, weil Rahmen und Schwinge neu sind.
Ändert die 34-PS-Drosselung etwas am Antrieb?
Nein. Die 4MH ist mechanisch identisch aufgebaut; gedrosselt wird über Ansaug- und Auspuffseite. Ritzel, Kettenrad und Kettenlänge sind dieselben wie bei der offenen Version.