Yamaha FZR 600 1992 - 1993
Bitte melde dich an, um Motorräder zu speichern.
Zum LoginMehr zum Modell — Specs, Charakter, Tuning, FAQ Weniger anzeigen
Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 106 Glieder |
| Ritzel vorn | 15 Zähne |
| Kettenrad hinten | 45 Zähne |
| Übersetzung | 3,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die FZR 600 auszeichnet
- 45 Zähne ab 1992, davor 46: Yamaha hat die Sekundärübersetzung zum Modelljahr 1992 leicht verlängert. Die Ersatzteillisten trennen das sauber: die Typen 3RG und 3RH von 1989 bis 1991 fahren 46 Zähne, die 3HE der Jahrgänge 1992 und 1993 fahren 45. Ein Zahn klingt nach wenig, ist beim Kauf aber der entscheidende Unterschied.
- Deltabox-Rahmen aus dem Rennsport: Der Deltabox führt die Kraft auf kürzestem Weg vom Steuerkopf zur Schwingenachse. Bei 91 PS und 201 Kilogramm war das Anfang der Neunziger ein Fahrwerk, das im Vergleich zur Konkurrenz deutlich mehr Präzision bot.
- Sechs Gänge aus dem 400er-Baukasten: Das Sechsganggetriebe stammt aus der japanischen FZR 400. Die enge Staffelung passt zu einem Vierzylinder, der seine Leistung erst über 10.000 Touren abgibt — und sie erklärt, warum die vergleichsweise lange Sekundärübersetzung von 3,00 im Alltag funktioniert.
- 530er-Teilung ist Werksstand: Die 530er-Kette war bei Sechshunderter-Supersportlern dieser Jahre Standard, bevor die 525er sie ablöste. Wer für die FZR einen 525er-Satz angeboten bekommt, hat einen Umbau vor sich, keine Originalbestückung.
- 91 PS, aber auf 34 und 50 PS drosselbar: Die FZR 600 wurde in Deutschland auch in gedrosselten Fassungen verkauft. An Übersetzung und Kettensatz ändert das nichts — die Drosselung sitzt im Ansaug- und Auspufftrakt, nicht im Antriebsstrang.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Autobahn
OEM ist 15/45 bei 530er-Teilung und 106 Gliedern, also eine Sekundärübersetzung von genau 3,00. Yamaha hat die FZR als sportlichen Allrounder ausgelegt, entsprechend ausgewogen ist die Auslegung. Diese Seite führt Ritzel von 13 bis 19 Zähnen und Kettenräder mit 39, 43, 44, 45, 46 und 49 Zähnen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/46 | 3,07 | Kürzer — die Auslegung der Baujahre bis 1991, etwas mehr Druck aus mittleren Drehzahlen |
| 15/45 (OEM) | 3,00 | Standard — Yamahas Werksauslegung der Jahrgänge 1992 und 1993 |
| 16/45 | 2,81 | Länger — ruhiger auf der Autobahn, verlangt aber häufigeres Zurückschalten, weil der Vierzylinder untenherum wenig anbietet |
Häufige Fragen zur FZR 600
Welcher Kettensatz gehört auf die Yamaha FZR 600 von 1992 und 1993?
Eine 530er-Kette mit 106 Gliedern, 15 Zähne vorn und 45 hinten. Die Ersatzteilliste dieser Seite ordnet die 45 Zähne ausdrücklich den Typen D und E der Baureihe 3HE aus den Jahren 92 und 93 zu, und mehrere Anbieter führen den Satz baujahrgenau.
Warum finde ich für die FZR 600 auch Sätze mit 46 Zähnen?
Das ist die Bestückung der Baujahre 1989 bis 1991, also der Typen 3RG und 3RH. Yamaha hat zum Modelljahr 1992 auf 45 Zähne umgestellt. Beide Angaben sind richtig — entscheidend sind Baujahr und Typcode.
Passt eine 525er-Kette auf die FZR 600?
Nur als kompletter Umbau mit passenden Ritzeln und Kettenrädern. Ab Werk fährt die FZR 600 eine 530er-Kette, und eine 525er läuft auf 530er-Zähnen nicht sauber.
Gilt der Satz auch für die gedrosselten Versionen?
Ja. Die Drosselung auf 34 oder 50 PS greift in Ansaug- und Auspufftrakt ein, nicht in den Sekundärantrieb. Ritzel, Kettenrad und Kettenlänge bleiben unverändert.