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KTM EXC 300 Enduro 1999

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KTM EXC 300 Enduro (ab 1999): 293-ccm-Einzylinder-Zweitakter mit Flüssigkeitskühlung, 71,1 x 71,1 mm Bohrung/Hub und Keihin-PWK-36-Vergaser, rund 23 PS laut Datenblatt; KTM veröffentlicht für die Wettbewerbsmodelle keine Werksleistung. Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl.

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520er-Teilung · 14/50 · 118 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge118 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten50 Zähne
Übersetzung3,57 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die 300 EXC auszeichnet

  • Das Modelljahr entscheidet über das Kettenrad: Für 1998 nennt der Teilehandel 14/52 mit 118 Gliedern, für 1999 dagegen 14/50 mit derselben Kettenlänge. Der Datensatz deckt exakt das Modelljahr 1999 ab und trifft damit die kürzere Variante — bei einem Baujahrswechsel lohnt der Blick in die Papiere.
  • Quadratische Bohrung und Hub: 71,1 x 71,1 mm ergeben eine exakt quadratische Auslegung. Der 293er zieht dadurch schon knapp über Leerlaufdrehzahl sauber durch — für Enduro-Einsatz wichtiger als Spitzenleistung, und der Grund, warum die 300 EXC seit Jahrzehnten fast unverändert im Programm steht.
  • 3,57 ist Gelände-Auslegung: 50 hinten auf 14 vorn heißt: der erste Gang ist für Schrittgeschwindigkeit im Steilhang gedacht, der fünfte endet lange vor jeder Straßengeschwindigkeit. Wer die Maschine auch auf Verbindungsetappen bewegt, geht meist einen Zahn länger.
  • PDS ohne Umlenkung: Das WP-Federbein arbeitet mit Progressive Damping System direkt auf die Schwinge, ohne Umlenkhebel. Das spart Gewicht und bietet unter der Maschine mehr Bodenfreiheit — verändert aber den Achsabstand über den Federweg stärker, was bei der Kettenspannung zu beachten ist.
  • 520er unter Zweitakt-Lastwechseln: Ein Zweitakter belastet die Kette anders als ein Viertakter: schlagartiger Drehmomentanstieg beim Öffnen des Auslasses, dazu ruppige Lastwechsel im Gelände. Die 520er-Teilung ist dafür der Standard — leicht genug für die rotierenden Massen, robust genug für die Stöße.

Übersetzung anpassen — Enduro und Gelände

OEM ist 14/50. Im harten Gelände wird kürzer gefahren, für Verbindungsetappen und Waldautobahn länger. Das Sortiment der Seite reicht am Ritzel von 13 bis 15 und am Kettenrad von 40 bis 52 Zähnen.

SetupÜbers.Charakter
14/523,71Kürzer — die Bestückung des Modelljahrs 1998. Mehr Kontrolle im Steilhang, weniger Reserve auf der Etappe.
14/50 (OEM)3,57Standard — die Werksbestückung des Modelljahrs 1999.
15/503,33Länger — für Fahrer mit viel Verbindungsetappe. Im technischen Gelände fehlt danach spürbar Kontrolle bei niedriger Geschwindigkeit.

Häufige Fragen zur 300 EXC

Passt der Satz einer 300 EXC von 1998?
Nur beim Ritzel und der Kettenlänge. Für 1998 nennt der Handel 14/52, für 1999 14/50 — beide mit 118 Gliedern in 520er-Teilung. Zwei Zähne am Kettenrad verändern die Übersetzung um rund vier Prozent.

Wie oft muss die Kette gespannt werden?
Vor jeder Ausfahrt kontrollieren. Beim PDS-Federbein ohne Umlenkung verändert sich der Achsabstand über den Federweg besonders stark — im Zweifel eher zu locker als zu straff einstellen, sonst leidet das Getriebe-Ausgangslager.

O-Ring-Kette oder ungedichtet?
Im Gelände ist die ungedichtete Kette weiter verbreitet: sie ist leichter und läuft reibungsärmer, und im Sand verschleißen Dichtringe ohnehin schnell. Wer viel auf Verbindungsetappen fährt, ist mit der gedichteten Variante besser bedient.

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