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Kawasaki KDX 200 1983

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Kawasaki KDX 200 A1 (1983): ein luftgekühlter Zweitakt-Einzylinder mit 198 Kubikzentimetern aus 66 Millimetern Bohrung und 58 Millimetern Hub, dazu 7,7:1 Verdichtung und ein Sechsganggetriebe — eine Nennleistung nennt Kawasaki für diesen Jahrgang nicht. Getragen wird das Ganze von einem Stahlrohrrahmen mit einer Aluminiumschwinge in Kastenbauweise.

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520er-Teilung · 13/48 · 112 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge112 Glieder
Ritzel vorn13 Zähne
Kettenrad hinten48 Zähne
Übersetzung3,69 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die KDX 200 auszeichnet

  • Das erste Modelljahr, zeichengleich belegt: Die Applikationsliste führt einen eigenen Eintrag für die KDX 200 A1 mit dem Baujahr 1983, einer 520er Kette, 112 Gliedern und der Übersetzung 13 zu 48. Die Fahrzeugliste dieser Seite nennt Kawasaki KDX200 A1 83 sowohl im 13-Zähne-Block als auch im 48er. Beide Enden des Antriebs sind damit für genau dieses Modelljahr abgedeckt.
  • Ab 1989 wechselt die Baureihe auf siebenundvierzig Zähne: Dieselbe Applikationsliste trennt die Generationen. A1 bis D2 der Jahre 1983 bis 1988 fahren 13 zu 48 mit 112 Gliedern, ab den E-Modellen von 1989 sind es 13 zu 47 mit 110. Wer eine spätere KDX vor sich hat, braucht also ein anderes Kettenrad und eine kürzere Kette.
  • Luftgekühlt bis 1987: Der A1-Jahrgang von 1983 hat einen luftgekühlten Zweitakter mit 66 Millimetern Bohrung und 58 Millimetern Hub. Erst ab 1988 stellte Kawasaki auf Flüssigkeitskühlung um. Wer Teile für eine frühe KDX sucht, sollte deshalb genau auf das Modelljahr achten — Motor und Fahrwerk unterscheiden sich erheblich von den späteren Ausführungen.
  • Achtunddreißig Millimeter Gabel und eine Alu-Schwinge: Die A-Generation fuhr eine Kayaba-Gabel mit 38 Millimetern Standrohrdurchmesser und hinten eine Aluminiumschwinge in Kastenbauweise mit verstellbarem Federbein. Gebremst wurde vorn mit einer 221-Millimeter-Scheibe und hinten mit einer 110-Millimeter-Trommel, bei 101 Kilogramm Trockengewicht.
  • Hundertzwölf Glieder bei 641 Millimetern Wellenabstand: Aus 13 Zähnen vorn, 48 hinten und 112 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 641 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Weil sich dieser Abstand über den hinteren Federweg deutlich ändert, gehört der Kettendurchhang im belasteten Zustand geprüft.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen schnelle Piste

OEM ist 13/48 mit 112 Gliedern in 520er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 12 bis 16 Zähnen und Kettenräder von 36 bis 60 — der Spielraum ist an dieser Maschine in beide Richtungen groß.

SetupÜbers.Charakter
12/484,00Kürzer — gut acht Prozent mehr Antritt, im engen Gelände die griffigere Wahl
13/48 (OEM)3,69Standard — die Werksauslegung des Jahrgangs 1983
14/483,43Länger — knapp acht Prozent mehr Weg pro Umdrehung, ruhiger auf schnellen Abschnitten

Häufige Fragen zur KDX 200

Passt dieser Satz auch auf eine KDX 200 ab 1989?
Nein. Die Applikationsliste nennt für die E-Modelle ab 1989 eine andere Bestückung: 13 Zähne vorn, 47 hinten und 110 Glieder. Für die Jahrgänge 1983 bis 1988 dagegen gilt durchgehend 13 zu 48 mit 112 Gliedern.

Woran erkenne ich die frühe luftgekühlte KDX?
Am fehlenden Kühler. Die Jahrgänge 1983 bis 1987 sind luftgekühlt, ab 1988 arbeitet der Motor mit Flüssigkeitskühlung. Dazu hat die A-Generation eine 38-Millimeter-Kayaba-Gabel, während spätere Modelle 41 und 43 Millimeter fahren.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 13 Zähnen ändert ein einzelner Zahn die Übersetzung deutlich: nach unten auf zwölf sind es gut acht Prozent kürzer, nach oben auf vierzehn knapp acht Prozent länger. Am Kettenrad wirkt derselbe Schritt mit gut zwei Prozent viel feiner.

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