Kawasaki KDX 200 1989 - 1994
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 110 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 47 Zähne |
| Übersetzung | 3,62 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die KDX 200 auszeichnet
- Kurz genug fürs Gelände: Dreizehn Zähne am Ritzel, siebenundvierzig am Kettenrad, eine 520er Kette mit hundertzehn Gliedern: Daraus ergibt sich ein Wert von 3,62 — eine Enduro-Auslegung, die im Gelände zieht und auf der Verbindungsetappe noch fahrbar bleibt.
- Ein Zahn weniger als die Vorgängergeneration: Bis 1988 fuhr die Baureihe achtundvierzig Zähne am Kettenrad und hundertzwölf Glieder. Mit der E-Generation ab 1989 wechselte Kawasaki auf siebenundvierzig und hundertzehn — gut zwei Prozent längere Übersetzung bei zwei Gliedern weniger.
- Sechshundertneunundzwanzig Millimeter Wellenabstand: So weit stehen Ritzelwelle und Hinterachse auseinander — der Wert folgt aus Zähnezahlen, Gliederzahl und Teilung. Diese Strecke bestimmt die Kettenlänge, und sie ändert sich beim Einfedern über den vollen Hub.
- Neunundzwanzig Zentimeter Federweg bewegen die Kette: Mit knapp dreißig Zentimetern Federweg hinten wandert der Abstand zur Hinterachse über den Hub erheblich. Das Durchhangmaß gehört deshalb im belasteten Zustand geprüft; am aufgebockten Motorrad gemessen fällt es zu knapp aus.
- KIPS am Auslass: Die Auslasssteuerung KIPS verändert den Auslassquerschnitt drehzahlabhängig. Die Flüssigkeitskühlung kam ein Jahr zuvor, zum Modelljahr 1988. Beide Bauteile gehören zum Motor und nicht zum Antriebsstrang — an Ritzel, Kettenrad und Kette ändern sie nichts.
Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe
OEM ist 13/47 und damit 3,62. Für kürzere Übersetzung bietet sich das größere Kettenrad an, für längere das größere Ritzel. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung nach oben um knapp acht Prozent.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/49 | 3,77 | Kürzer — mehr Antritt im engen Gelände |
| 13/47 (OEM) | 3,62 | Standard — der Werkszustand der E-Generation |
| 14/47 | 3,36 | Länger — ruhiger auf der Zufahrt, weniger Antritt aus dem Stand |
Häufige Fragen zur KDX 200
Wie unterscheidet sich der Satz von der Vorgängergeneration?
Bis 1988 lief die Baureihe mit achtundvierzig Zähnen am Kettenrad und hundertzwölf Gliedern, ab 1989 mit siebenundvierzig und hundertzehn. Wer ein Fahrzeug vor 1989 hat, braucht die andere Kombination.
Was änderte sich 1989 sonst noch?
Kawasaki überarbeitete Motor, Kurbelwelle und Kupplung, setzte einen neuen Rahmen und eine neue Hinterradfederung ein und ersetzte die hintere Trommelbremse durch eine Scheibe. Die geänderte Bestückung gehört zu diesem Generationswechsel.
Wie oft muss ich die Kette bei einem Enduro prüfen?
Häufiger als an einem Straßenmotorrad. Sand und Schlamm wirken wie Schleifpaste, und der große Federweg lässt das Durchhangmaß über den Hub stark wandern. Nach jeder Geländefahrt reinigen und die Spannung im belasteten Zustand prüfen.