Kawasaki 900 ZX-9R Ninja 1984 - 1997
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 530 |
|---|---|
| Kettenlänge | 112 Glieder |
| Ritzel vorn | 16 Zähne |
| Kettenrad hinten | 44 Zähne |
| Übersetzung | 2,75 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die ZX-9R auszeichnet
- Sechzehn zu vierundvierzig für die B-Generation: Der Kettenradhersteller führt die ZX900B der Modelljahre 1994 bis 1997 mit 16 Zähnen vorn, 44 hinten und einer 530er Kette mit 112 Gliedern. Zwei Kettensatz-Anbieter nennen dieselben Werte typcodegenau als Serienbestückung, und die Artikel-Deklaration dieser Seite stimmt damit überein.
- Ab 1998 wechselt die Baureihe auf sechzehn zu einundvierzig: Mit der C-Generation stellte Kawasaki auf 41 Zähne hinten und 110 Glieder um. Das ist eine deutlich längere Auslegung — 2,56 statt 2,75. Wer einen Satz für eine ZX-9R bestellt, sollte deshalb zuerst den Rahmencode prüfen. Die hier gelistete Bestückung gilt für die B-Modelle bis einschließlich 1997.
- Neunhundert Kubik mit sehr kurzem Hub: Mit 73 Millimetern Bohrung bei 53,7 Millimetern Hub ist der Motor deutlich kurzhubig ausgelegt. Zusammen mit der Verdichtung von 11,5 zu 1 ergibt das einen Vierzylinder, der seine Nennleistung erst bei 10.500 Umdrehungen abgibt — die Kette läuft an dieser Maschine also viel im oberen Drehzahlbereich.
- Sechshundertsiebenundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 16 zu 44 und 112 Gliedern in 530er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 647 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse, bei einem Radstand von 1.410 Millimetern. Für einen Sportler dieser Klasse ist das ein üblicher Wert.
- Die breiteste der drei großen Kettengrößen: Ein Glied misst hier 15,875 Millimeter, genauso viel wie bei einer 520er oder 525er Kette. Der Unterschied liegt allein in der Innenbreite und damit in der Tragfähigkeit. Wer auf eine schmalere Kette umbauen will, braucht dafür passende Zahnräder.
Übersetzung anpassen — Landstraße gegen Rennstrecke
OEM ist 16/44 mit 112 Gliedern in 530er Teilung. Für diesen Lochkreis gibt es Ritzel von 13 bis 19 und Kettenräder von 38 bis 48 Zähnen. Ein Zahn am Ritzel ändert die Übersetzung in beide Richtungen um gut sechs Prozent.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 15/44 | 2,93 | Kürzer — gut sechs Prozent mehr Drehzahl, kräftigerer Antritt aus engen Kurven |
| 16/44 (OEM) | 2,75 | Standard — die Werksauslegung der B-Generation |
| 17/44 | 2,59 | Länger — gut sechs Prozent weniger Drehzahl bei Dauertempo |
Häufige Fragen zur ZX-9R
Passt der Satz auch auf eine ZX-9R ab 1998?
Nein. Ab der C-Generation von 1998 fährt die ZX-9R 16 zu 41 mit 110 Gliedern, also eine deutlich längere Auslegung und eine kürzere Kette. Die hier gelistete Bestückung gilt für die B-Modelle der Jahre 1994 bis 1997.
Wie viel bringt ein Zahn weniger am Ritzel?
Von 16 auf 15 Zähne verkürzt sich die Übersetzung um gut sechs Prozent. An einem Motorrad mit 139 PS und sechs Gängen ist das eine spürbare Änderung, die vor allem den Antritt aus mittleren Drehzahlen betrifft. Die Kettenlänge bleibt dabei meist unverändert.
Warum 530 und nicht 525?
Beide Größen haben dieselbe Teilung von 15,875 Millimetern und unterscheiden sich nur in der Innenbreite. Kawasaki hat für die B-Generation die breitere 530er gewählt. Wer auf 525 umbauen will, braucht dafür passende Zahnräder — mit der Werkskette lässt sich das nicht mischen.