KTM MX 250 1989
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Antriebsstrang-Daten (OEM)
| Kettenteilung | 520 |
|---|---|
| Kettenlänge | 116 Glieder |
| Ritzel vorn | 13 Zähne |
| Kettenrad hinten | 52 Zähne |
| Übersetzung | 4,00 (rear ÷ front) |
| Antriebsart | Kette |
Was die 250 MX auszeichnet
- Dreizehn zu zweiundfünfzig ergibt genau vier zu eins: Ab Werk laufen 13 Zähne vorn, 52 hinten und eine 520er Kette. Das ergibt eine Sekundärübersetzung von exakt 4,00 — eine kurze Auslegung, wie sie für einen Motocrosser dieser Jahre üblich war und die den Zweitakter aus jeder Kurve heraus sofort ansprechen lässt.
- Das Modelljahr 1989 fällt aus der Reihe: KTM hat die 250er zwischen 1983 und 1995 mehrfach umgestellt: bis 1987 gilt 13 zu 52, für 1988 dann 13 zu 50, für 1989 wieder 13 zu 52, ab 1990 erneut 13 zu 50. Wer nach Baujahr bestellt, sollte deshalb die verbauten Zähne nachzählen — ein Jahr Unterschied bedeutet hier zwei Zähne.
- Sechshundertfünfundfünfzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 13 zu 52 und 116 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich ein Abstand von rund 655 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse, bei 1.475 Millimetern Radstand. An dieser Strecke hängt die Kettenlänge, nicht am Radstand selbst.
- Achtundneunzig Kilogramm ohne Betriebsstoffe: So nennt KTM das Trockengewicht der 250 MX für das Modelljahr 1989. Die MX war die Motocross-Ausführung der Baureihe; die Enduro lief im selben Jahr unter eigener Bezeichnung und mit eigener Bestückung.
- Von fünfundvierzig bis vierundfünfzig Zähnen hinten: Für diesen Lochkreis reichen die Kettenräder von 45 bis 54 Zähnen, die Ritzel von 11 bis 17. Nach kurz bleibt damit noch eine Stufe über der Werksgröße, nach lang öffnet sich ein breites Feld.
Übersetzung anpassen — Weicher gegen harten Untergrund
OEM ist 13/52 in 520er Teilung. Für kürzere Übersetzung bleibt am Kettenrad noch eine Stufe, für längere gibt es reichlich Auswahl in beide Richtungen.
| Setup | Übers. | Charakter |
|---|---|---|
| 13/54 | 4,15 | Kürzer — knapp vier Prozent mehr Antritt auf tiefem Boden |
| 13/52 (OEM) | 4,00 | Standard — die Werksauslegung des Modelljahrs 1989 |
| 13/50 | 3,85 | Länger — knapp vier Prozent, die Bestückung der Nachbarjahrgänge |
| 14/52 | 3,71 | Länger — gut sieben Prozent, sinnvoll auf hartem, schnellem Untergrund |
Häufige Fragen zur 250 MX
Welche Übersetzung fährt die 250 MX von 1989?
Dreizehn Zähne vorn und zweiundfünfzig hinten in 520er Teilung. Der Kettenradhersteller führt die Baureihe von 1985 bis 1989 mit genau dieser Kombination und trennt sauber gegen die Jahrgänge ab 1990.
Warum finde ich für die 250 MX auch die Angabe dreizehn zu fünfzig?
Weil KTM zwischen den Modelljahren gewechselt hat. Für 1988 und für die Jahrgänge ab 1990 gilt 13 zu 50, für 1983 bis 1987 und für 1989 dagegen 13 zu 52. Kataloge, die mehrere Modelljahre zusammenfassen, geben deshalb unterschiedliche Werte aus.
Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei dreizehn Zähnen ändert ein Zahn die Übersetzung um gut acht Prozent nach unten und gut sieben nach oben. Das ist ein großer Schritt — für feinere Abstufungen ist das Kettenrad die bessere Wahl, dort sind es je Zahn knapp zwei Prozent.