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Yamaha WR 250 1989

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Yamaha WR 250 (1989): ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakter mit 249 Kubikzentimetern und Membraneinlass, dazu ein mechanisch betätigtes Auslassventil aus Yamahas YPVS-Baureihe und ein weiter gestuftes Getriebe als an der Motocross-Schwester — eine Nennleistung gibt Yamaha für dieses Wettbewerbsmodell nicht an. Getragen wird das Ganze von einem Fahrwerk mit Scheibenbremsen an beiden Rädern und einem 19-Zoll-Hinterrad.

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520er-Teilung · 14/49 · 114 Glieder · konfigurierbar
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Antriebsstrang-Daten (OEM)

Kettenteilung520
Kettenlänge114 Glieder
Ritzel vorn14 Zähne
Kettenrad hinten49 Zähne
Übersetzung3,50 (rear ÷ front)
AntriebsartKette

Was die WR 250 auszeichnet

  • Vierzehn zu neunundvierzig für das Modelljahr 1989: Die Applikationsliste eines Kettenradherstellers führt die WR 250 mit dem Modellcode V als eigenen Eintrag für das Jahr 1989 und nennt 520er Teilung, 114 Glieder und die Übersetzung 14 zu 49. Die Fahrzeugliste dieser Seite ordnet dieselbe Bezeichnung WR250 V 89 sowohl den 14 Zähnen am Ritzel als auch den 49 am Kettenrad zu.
  • Neun Werksbestückungen in zehn Modelljahren: Die Baureihe wechselte fast jährlich: 1990 auf 51 Zähne, 1991 und 1992 auf 52, 1993 zurück auf 51, 1994 wieder 52, 1995 auf 15 vorn, 1996 erneut 52, 1997 auf 49 und 1998 auf 48. Wer eine WR 250 aufbaut, braucht deshalb das Baujahr — die Zähnezahl allein sagt nichts darüber, welcher Jahrgang vor einem steht.
  • Ein Wettbewerbsmodell mit YZ-Technik: Die WR entstand aus der Motocross-YZ und unterscheidet sich von ihr vor allem durch das weiter gestufte Getriebe und die schwerere Schwungmasse. Das Auslassventil wird mechanisch betätigt, nicht über einen Servomotor. Beides zielt auf einen breiteren nutzbaren Drehzahlbereich, wie ihn Geländefahrten verlangen.
  • Neunzehn Zoll hinten statt achtzehn: Yamaha montierte 1989 ein 19-Zoll-Hinterrad, wo im Gelände sonst 18 Zoll üblich waren. Für den Reifenkauf ist das der erste Punkt, der geprüft gehört; für die Kette ändert es nichts, weil die Sekundärübersetzung davon unberührt bleibt.
  • Sechshundertneunundvierzig Millimeter zwischen den Wellen: Aus 14 Zähnen vorn, 49 hinten und 114 Gliedern in 520er Teilung ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 649 Millimetern zwischen Ritzelwelle und Hinterachse. Das ist die Größe, an der die Kettenlänge hängt.

Übersetzung anpassen — Gelände gegen Verbindungsetappe

OEM für das Modelljahr 1989 ist 14/49 mit 114 Gliedern in 520er Teilung. Der Shop führt Ritzel von 10 bis 18 Zähnen und Kettenräder von 38 bis 52, es gibt also in beide Richtungen reichlich Spielraum.

SetupÜbers.Charakter
13/493,77Kürzer — knapp acht Prozent mehr Antritt, sinnvoll im schweren Gelände
14/49 (OEM)3,50Standard — die Werksauslegung des Modelljahrs 1989
15/493,27Länger — gut sieben Prozent Reserve für Verbindungsetappen

Häufige Fragen zur WR 250

Passt der Satz auch auf eine WR 250 von 1990?
Nein. Für das Modelljahr 1990 führt die Applikationsliste einen eigenen Eintrag mit 51 Zähnen hinten und 116 Gliedern. Zwei Zähne mehr am Kettenrad verkürzen die Übersetzung um rund vier Prozent, und die Kette ist zwei Glieder länger. Der Buchstabencode auf dem Typschild entscheidet: V steht für 1989, A für 1990.

Wie erkenne ich, welches Baujahr vor mir steht?
Am Buchstabencode. Yamaha vergab ihn jahrgangsweise, und die Fahrzeugliste dieser Seite führt die Codes einzeln auf: V für 1989, A für 1990, ZB und ZD für 1991 und 1992, ZE für 1993 und so fort. Ohne den Code lässt sich die richtige Bestückung nicht bestimmen.

Wie viel bringt ein Zahn am Ritzel?
Bei 14 Zähnen vorn verkürzt ein Zahn weniger die Übersetzung um knapp acht Prozent, ein Zahn mehr verlängert sie um gut sieben. Am Kettenrad ist die Wirkung deutlich feiner: bei 49 Zähnen sind es dort rund zwei Prozent je Zahn.

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